3-Jähriger doch aus Rache gestorben? Neue Autopsie

22. Jan. 2013 – Das rechtsmedizinische Labor der PNP hat den Körper des 3-jährigen Jungen, der am 11. Januar tot auf einer Wiese in der North Reclamation Area in Mandaue City gefunden wurde, erneut obduziert, da die Mutter des Jungen nicht glauben will, dass ihr Sohn von an einem Schlangenbiss gestorben sei. (Vgl. Vorbericht HIER: http://www.philippinen.cc/2013/01/3-jahriger-toter-junge-ein-opfer-von-selbstjustiz/)

Die Mutter sagte, sie habe das Gefühl, dass ihr Sohn aus Vergeltung für die Vergewaltigung eines 3-jährigen Mädchens sterben musste. Das Ergebnis der Re-Autopsie, durchgeführt von Dr. Nestor Sator vom letzten Samstag zeigte, dass das Kind aufgrund einer „stumpfen traumatischen Kopfverletzung“ gestorben sei, aber sein Ergebnis sei noch abhängig von einer histopathischen Untersuchung.

Er sagt, er habe eine Verletzung am Kopf des Jungen bemerkt, hielt diese jedoch nicht für fatal, da er keine Blutgerinnsel im Gehirn des Jungen sah, als er am 12. Januar die erste Autopsie durchführte. Um seine Ergebnisse nun zu bestätigen und um andere Todesursachen auszuschließen, wurde Gewebe aus dem Gehirn des Jungen und seinen Lungen für eine histopathische Untersuchung entnommen.

Aber eine histopathische Untersuchung wird Zeit beanspruchen, da man diese nicht in Cebu durchführen könne und das Material deshalb ins Labor nach Camp Crame gebracht werden muss. Da die Re-Autopsie nun zeigte, dass Fremdeinwirkung bei dem Tod des Jungen vorlag, wird die Polizei weiter ermitteln, ob „Rache“ als Motiv vorlag.


Quelle: http://www.philstar.com/metro-cebu/2013/01/22/899796/pnp-crime-laboratory-conducts-one-more-autopsy-boys-body