Boracay und Bulabog: Kitesurfing auf den Philippinen

Wer Kitesurfing auf den Philippinen sucht, landet oft auf Boracay.

Kitesurfing auf den Philippinen auf Boracay

Man könnte die sogenannte Trauminsel in den Visayas an der Nordspitze von Panay auch so etwas wie die heimliche Hauptstadt dieses Sports auf dem Archipel der mehr als 7000 Inseln bezeichnen.

Der Strand von Bulabog auf der östlichen Seite von Boracay hat Windsurfing und Kitesurfing-Schulen, einige arbeiten auch mit der International Kiteboarding Organisation zusammen. Damit sind gerade für Anfänger die wichtigen Standards und Sicherheitsvorkehrungen dieses anspruchsvollen Sports garantiert. Viele Resorts haben sich komplett auf den besonderen Wassersport ausgerichtet.

Die Kurse sind in verschiedene Stufen eingeteilt, Starter müssen natürlich mit den Basics anfangen und zum Beispiel erst mal den Kite auf dem Strand vorbereiten. Dann kommen verschiedenen Übungen, wie man den Drachen im Wind bewegt.

Der Wind kann stark sein auf den Philippinen, die See- und Handelsfahrer nannten ihn deshalb auch Amihan (trade wind). Von September bis Mai kanalisieren die Berge am nördlichen und südlichen Ende von Boracay die Winde auf den Strand von Bulabog. Diese Konstellation hat Boracay in Sachen Kitesurfing auf den Philippinen einen Namen gemacht. Auch die Asian Windsurfing Tour macht deshalb Halt auf der Insel und der Wettbewerb Boracay International Funboard gesellt sich im Januar dazu.

Der 2,5 Kilometer lange Strand von Bulabog ist zu einem Treffpunkt der internationalen Kiteszene geworden. November bis April ist die beste Zeit, andere Wassersportarten passen gut in den Zeitraum von Mai bis Oktober.

Boracay liegt 315 Kilometer südlich der philippinischen Hauptstadt Manila und zwei Kilometer nördlich der Nordwestspitze von Panay, eine der grösseren Inseln der Philippinen. Flüge werden nach Kalibo und Caticlan angeboten.

Foto: 7 Stones Beach Resort Boracay