Ein Besuch bei einem philippinischen Frisör rechnet sich!

Finanzberater Florian Günther von der FGC GmbH konnte bei seinem Urlaub auf den Philippinen das Geschäft nicht ganz vergessen. Hier seine Gedanken nach einem Besuch beim Frisör…

Besuch bei einem philippinischen Frisör

Beim Besuch von Verwandten meiner Frau auf den Philippinen sind mir einige interessante Dinge aufgefallen. Das Bild zeigt mich bei einem Friseurbesuch in San Fernando, La Union. In Deutschland zahle ich für ein Mal Haareschneiden ca. 12 Euro.

Auf den Philippinen kostet der Besuch beim Friseur (inklusive Kopf, Nacken und Rückenmassage) lediglich 0,80 Euro. Der Mitarbeiter des Friseursalons hat sich rund eine halbe Stunde Zeit für mich genommen. Da es lediglich ein Angestellter des Ladens war, gehe ich davon aus, dass er hochgerechnet auf einen Tag ca. 7 Euro verdient, vielleicht etwas mehr. Steuern und Versicherung wie in Deutschland lasse ich jetzt mal vollkommen außen vor.

Das Risiko, dass der Friseur mich nicht versteht, sein Handwerk nicht kann und Fehler macht, war groß. Ein Totalverlustrisiko (um in „Value Worten“ zu sprechen), in Form einer völlig ruinierten Frisur, war durchaus möglich. Da der Friseurbesuch jedoch auch in Deutschland demnächst fällig war, bin ich das Risiko eingegangen. Diese enormen preislichen Unterschiede zu unserem westlichen Industriestaat sind mir immer wieder aufgefallen. Absolut günstig auf den Philippinen sind Mitarbeiter.

Um in Warren Buffetts Worten zu sprechen: Ich habe also den Euro für ca 7 Cent bekommen.

Natürlich habe ich auch die Spritpreise betrachtet. Einen Liter Diesel bekommt man für ca. 0,50 €. Also ziemlich genau zur Hälfte im Vergleich zu den aktuellen deutschen Preisen. Mit großer Begeisterung habe ich festgestellt, dass Shell ein sehr großes Vertriebsnetz (also Tankstellen) betreibt und sich große Marktanteile sichert.

Leider erst am letzten Tag vor unserer Abreise haben wir einen tollen Menschen kennengelernt. Stephan Lindenfeld ist mit PhilStep aus meiner Sicht ein Pionier unter den Tourismusmanagern im Norden der Philippinen. Das Land nördlich von Manila ist traumhaft schön und hat mit seinen riesigen Reisterrassen, Bergen, der Kolonialstadt Vigan und einheimischen Völkern Einiges zu bieten. Die vielen Traumstrände rund um das Surferparadies San Juan sind aus meiner Sicht touristisch noch in der Aufbauphase. Dies bietet vor allem solchen Touristen tolle Möglichkeiten, die fernab von Pauschaltouristen Ruhe suchen und die Natur genießen möchten.

Auch ein gutes Investment! In diesem Fall in einen spannenden Urlaub abseits der ausgetretenen Tourismuspfade.