Nord-Luzon: Fussgängerzone für Sagada wird diskutiert

7. Februar 2016 – Tourismusmanager empfehlen eine Fussgängerzone für Sagada.

Sagada soll Fussgängerzone bekommen

Damit soll der beliebte Ort in der Kordillera in Nord-Luzon besser mit der zunehmenden Zahl an Touristen klar kommen.

Sagada ist weltbekannt für seine hängenden Särge und Höhlen. Die Vorschläge kommen von der regionalen Direktorin des Tourismusministeriums, Venus Tan.

Mit der Sperrung von Strassen und einer grossen Fussgängerzone könnte auch die Schaffung von neuen Parkplätzen einhergehen. Tan sagte, nur so könne die Besonderheit und Kultur von Sagada und seiner Bewohner geschützt werden.

Die Probleme werden hauptsächlich von der steigenden Zahl an einheimischen Touristen aus Manila verursacht. Und wie in vielen anderen Fällen ist ein zweifelhafter Film dafür verantwortlich.

In diesem Fall das TV Drama „That Thing Called Tadhana“, welches for allem den Berg Mt. Kiltepan als „Mekka zur Heilung von gebrochenen Herzen“ darstellte. Kompletter TV-Nonsens, aber die Wirkung war erheblich: Manila will Sagada sehen.

Die entsprechenden einhergehenden Probleme bei Transport, Unterbringung, Abfall und Wasserversorgung werden seitdem von den Einheimischen engagiert diskutiert. Es bleibt zu hoffen, dass die praktische Seite der Ureinwohner der Igorot die Oberhand gewinnt und es neue Regelungen für Sagada gibt.