Fallender Ölpreis gut für die Philippinen

25. Januar 2016 – Der tiefe und weiter fallende Ölpreis ist für die Philippinen von Vorteil.

Ölpreis und die Folgen für die Philippinen

Vielen Ökonomen raubt die Schwäche des fossilen Brennstoffs den Schlaf, denn die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind nur schwer zu kalkulieren. Die International Energy Agency (IEA) sprach kürzlich von einem absoluten Überangebot an Rohöl.

Mit 27 US-Dollar wurde teilweise der niedrigste Ölpreis seit 2003 erreicht. Ein scharfer Absturz im Vergleich zu 110 US-Dollar für das Barrel.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht im Verfall des Ölpreis auch ein Grund für die schwächelnde Weltwirtschaft. Betroffen sind davon die meisten Länder des Mittleren Osten sowie Russland und Brasilien.

Für Verbraucher allerdings sind die niedrigen Preise ein Segen, denn auch an der Zapfsäule macht sich der Preisverfall bemerkbar. Die Philippinen sind ein Erdölimporteur und die Wirtschaft baut auf Konsum, deshalb wirkt sich ein niedriger Ölpreis hier besonders positiv aus. Auch für die Gas- und Elektrizitätspreise wird Stabilität erwartet.

Die Philippinen importierten in 2014 knapp 65 Millionen Barrel Rohöl, ein Anstieg um über 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die philippinische Zentralbank Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) gab kürzlich bekannt, dass die Inflation mit 1,4 Prozent relativ stabil geblieben sei, auch hier wirkt sich offenbar der niedrige Ölpreis aus. Schliesslich ist der niedrige Stand auch für Industrie, produzierendes Gewerbe und Verkehrsbetriebe von Vorteil.