AIIB: Philippinen machen bei chinesischer Entwicklungsbank mit

4. Januar 2016 – Die Philippinen werden Mitglied bei der neuen chinesischen Entwicklungsbank AIIB.

China und Philippinen arbeiten bei AIIB zusammen

Die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) soll auf Betreiben von China als Alternative zur Weltbank und anderen „westlichen“ Institutionen etabliert werden.

Auf den Philippinen galt die Teilnahme an der Bank als Politikum, da sich das Land in Streitigkeiten mit China über Inseln im südchinesischen Meer, von der Regierung auch gerne westphilippinisches Meer genannt, befindet.

Dennoch wurde die Zustimmung zur Einladung aus Peking jetzt kurz vor Ablauf der Frist bestätigt. Die entsprechenden Unterschriften wurden vom philippinischen Botschafter in Peking geleistet.

Die AIIB wird mit einem Kapitalstock von 100 Milliarden US-Dollar starten, davon sind zwanzig Prozent als Einlage vorhanden. Die Philippinen zahlen zunächst 196 Millionen US-Dollar ein, gestaffelt über fünf Jahre.

Insgesamt 57 Länder machen zum Start bei der AIIB mit, darunter auch Deutschland. Die USA und Japan haben allerdings eine Teilnahme bisher abgelehnt und sehen die AIIB als unnötige Konkurrenz zur Weltbank und dem Internationalen Währungsfonds (IMF).

Die Gründungskonferenz findet Ende Januar in Peking statt.