Baguio in Nord-Luzon rechnet wieder mit Verkehrschaos

17. Dezember 2015 – Die Kordillera-Metropole Baguio in Nord-Luzon rechnet auch in diesem Jahr an Feiertagen mit mit einem deftigen Verkehrschaos.

Baguio in Nord-Luzon

Der Verkehr in der zweitgrössten Stadt auf Luzon, gelegen auf 1500 Meter Höhe in der bis knapp 3000 Meter hohen Kordillera, hat in den vergangenen Jahren schon generell deutlich zugenommen.

Die frühere Sommerhauptstadt der Philippinen ist nicht nur Handelszentrum für Reis, Früchte und Gemüse, sondern beherbergt auch viele Schulen und Universitäten. Das Problem ist, dass die Berge einfach wenig Platz für neue Strassen zulassen.

Ausnahmezustand herrscht aber, wenn die gefürchteten Horden der Manila-Touristen in den weissen Kleinbussen eintreffen, die vergnügungssüchtigen Hauptstädtler mit Handy in Hand und viel Attitüde in die Provinz einfallen.

In den letzten beiden Jahren eskalierte die Lage derart, dass der Verkehr teilweise komplett zum erliegen kam.

Bürgermeister Mauricio Domogan hat sich auch in diesem Jahr wieder auf die Suche nach zusätzlichen Parkmöglichkeiten begeben und wurde zusätzlich bei verschiedenen Schulen fündig.

Die örtliche Polizei wird komplett für die Verkehrsbetreuung eingesetzt werden und soll in allen Parkbereichen für Ordnung sorgen.

Grundstücksbesitzer wurde augefordert, kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung zu stellen.

Die Neuentwicklung des Marktbereichs in Baguio könnte auch Platz für einen mehrstöckiges Parkgebäude schaffen. Für diese Weichnachten dürfte das allerdings zu knapp werden.