Clark International Airport bekommt Terminal für 15 Milliarden Pesos

5. Oktober 2015 – Der Clark International Airport wird deutlich ausgebaut und bekommen ein neues Terminal im Wert von über 15 Milliarden Pesos.

Der Clark International Airport wird ausgebaut

Mit dem neuen Terminal soll die Entwicklung des Flughafens als Alternative zum überfüllten Airport in Manila vorangetrieben werden.

Die nationale Planungsbehörde hat das Projekt für den Ausbau des Flughafens in Clark bereits abgenickt, damit ist eine der wichtigsten Hürden genommen. Flughafen-Chef Emigdio Tanjuatco ist davon überzeugt, dass damit ein entscheidender Schritt für den Ausbau des Flughafens zur Top-Destination auf den Philippinen genommen wurde.

Im der ersten Ausbauphase wird die Kapazität des Flughafens auf drei Millionen Passagiere im Jahr erhöht. Baubeginn ist bereits im kommenden Jahr, dieses erste Ziel soll bereits nach zwei Jahren erreicht werden. Mit den folgenden beiden Ausbaustufen werden für den Clark International Airport dann fünf bzw. acht Millionen Passagiere erreicht werden.

Die ursprüngliche Planung für die Erweiterung des Flughafens in Pampanga nördlich von Manila kam von den Beratern von Aeroports de Paris aus Franksreich.

Aktuell fertig Clark Flüge für die Budget Airlines AirAsia, Jin Air, TigerAir und Cebu Pacific und die Legacy Carrier Qatar Airways, Asiana Airlines und Dragonair ab.

Künftig sollen auch gleichzeitige An- und Abflüge möglich sein, um die Kapazität des Airports zu erhöhen. Alle Bauarbeiten sollen ohne Beeinträchtigung des Flugverkehrs erfolgen. Das bestehende Terminal könnte künftig für den privaten Flugverkehr verwendet werden.

Natürlich gibt es auch skeptische Stimmen und Fachleute sind sich nicht sicher, ob Clark wirklich als Alternative zu Manila entwickelt werden kann. Denn in der Vergangenheit sprangen zum Beispiel die Fluggesellschaften Emirates und AirAsia Philippines wieder ab und stellten ihre Flüge vom Clark International Airport wieder ein.

Ein Hindernis ist die Verbindung nach Manila. Sollte allerdings die geplante Zugstrecke im Zusammenhang mit dem Megaprojekt Clark Green City kommen, so wäre auch dieses Problem gelöst.