Taifun Ineng kann Nordspitze von Luzon streifen

19. August 2015 – Der herannahende Taifun Ineng kann für ungemütliches Wetter im äussersten Norden der Philippinen in den nächsten Tagen sorgen.

Taifun Ineng wird Wellen schlagen

Das Sturmsignal 1 wurde bereits für die Provinzen im Norden von Nord-Luzon ausgerufen. Davon betroffen sind die Batanes Inseln, Cagayan mit den Inselgruppen Calayan und Babuyan.

Die Wetterfrösche von Pagasa – Philippine Atmospheric, Geophysical and Astronomical Services Administration – sprachen nach aktuellen Messungen von Windgeschwindigkeiten von 180 Kilometern in der Stunde im Durchschnitt im Innern des Taifuns, in Spitzen sogar von Böen bis 215 kmh. Das Sturmsystem selbst bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 25 kmh.

Das Sturmsignal 1 (von 3) sieht bei Windgeschwindigkeiten von 30 bis 60 kmh nur eine geringe Gefahr für die Bewohner, leichte Schäden sind aber möglich. Diese Entwicklung wird für die Nacht von Mittwoch auf Donnerstag vorhergesagt. Allerdings ist in einem Umfeld von 600 Kilometern mit mittleren bis starken Regenfällen zu rechnen.

Der verstärktende Monsun-Effekt aus Südwesten – Habagat genannt – ist derzeit in Palawan und Teilen der Visayas zu spüren. Taifun Ineng könnte den Effekt verstärken. Deshalb ist ab Donnerstag auch mit mehr Regen an der Westküste von Luzon zu rechnen, damit wäre auch die Hauptstadt Manila von stärkeren Regenfällen betroffen.