Philippinisches Gold wird in New York ausgestellt

30. August 2015 – Philippinisches Gold wird in einer spektakulären Ausstellung in diesem Herbst in New York im Museum der Asia Society gezeigt.

Philippinisches Gold wird in New York ausgestellt

Die Asia Society organisiert die Ausstellung „Philippine Gold – Treasures of Forgotten Kingdoms“ in Zusammenarbeit mit dem Ayala Museum der Philippinen vom 11. September 2015 bis zum 3. Januar 2016.

Präsentiert werden Fundstücke aus den vergangenen 40 Jahren von den drei Hauptinseln Luzon, Visayas und Mindanao.

Die Funde werden einem Zeitraum zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert zugeordnet, darunter Juwelen, Zeremonialwaffen, rituelle Gegenstände und Grabbeigaben.

Philippinisches Gold und das Design aus dieser Zeit ist noch völlig unbeeinflusst von der später folgenden spanischen Kolonialzeit.

Allerdings wird auch deutlich, dass die Philippinen durchaus Einflüssen aus anderen Kulturen schon zu diesem Zeitpunkt ausgesetzt waren, das Archipel lag schliesslich immer auf den Weg wichtiger Handelsrouten. Keiner Wunder also, dass viele Fundstücke aus Hafenregionen stammen, wo erste grössere Siedlungen von ausländischen Seefahrern und Kaufleuten zu finden waren.

Alte indische Texte sprechen offenbar zu dieser Zeit von den „Inseln des Goldes“ und beziehen sich auf den südostasiatischen Raum, genauer auf Sumatra in Indonesien und Mindanao und Luzon in den Philippinen. Noch heute zählen die Philippinen zu den grössten Goldproduzenten in der Welt.

Foto: Ayala Museum