Genug Gemüse trotz ersten Stürmen in der Regenzeit

12. Juli 2015 – Die Versorgung mit Gemüse ist für die Hauptstadt gesichert, obwohl die ersten Stürme der Regenzeit einige Schäden angerichtet haben.

Gemüse und Reisanbau auf den Philipinen

Das teilte das Landwirtschaftsministerium – The Department of Agriculture (DA) – jetzt mit. Die Stürme bzw. Taifune Egay und Falcon hatten die Gemüseplantagen und Anbauterrassen in Zentral- und Nord-Luzon durchaus beeinträchtigt.

Der stellvertretende Landwirtschaftsminister Leandro Gazmin sagte, dass es Preisanstiege zwischen fünf und zehn Peso pro Kilogramm für Bohnen, Karotten, Kohl und Sayote gegeben habe. Der etwas erhöhten Preise seien aber eher „psychologisch“ gewesen, weil die Händler und auch viele Kunden eine Verknappung des Angebots befürchteten.

Neben den Anbauflächen werden bei den Stürmen oft auch die Transportwege beeinträchtigt. Auch und gerade beim Abtransport von Waren von den Gemüseterrassen der Kordillera, neben den Reisterrassen in Bontoc, Batad und Banaue auch eine optische Attraktion der Berge in Nord-Luzon. Offenbar gibt es da aktuell keine Probleme. Die Lieferzentren in Nueva Vizcaya, Baguio und Urdaneta seien gut gefüllt, so das Ministerium. Preisstabilität wird auch für Fisch, Fleisch und Reis erwartet.

Die Schäden des Tropensturms Egay werden Nord-Luzon auf rund 25 Millionen Pesos geschätzt. Dafür wurden auch die starken und heftigen Regenfälle in sehr kurzer Zeit mit Überschwemmungen verantwortlich gemacht. Allerdings wurde der Regen insgesamt für die Landwirtschaft dringend benötigt und brachte auch positive Effekte.