Erdbebenübung in Manila offenbar „ein Erfolg“

31. Juli 2015 – Die grosse Erdbebenübung in Manila – Manila Shake Drill – wurde von den Verantwortlichen in einer ersten Analyse als „Erfolg“ bezeichnet.

Erdbebenübung in Manila

Tausende nahmen daran Teil, sogar Schauspieler hatten über Social Media für die Aktion geworben.

Nach jüngsten Veröffentlichungen ist die Gefahr eines Erdbebens in der Hauptstadt der Philippinen wieder stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Dabei ist die Situation nicht neu: Die Megametropole sitzt auf zwei Spannungslinien und gehört neben Istanbul und Los Angeles zu den besonders gefährdeten Städten in der Welt.

Die Erdbebenübung in Manila war von Präsident Aquino angeordnet worden, er selbst nahm aber nur als Beobachter daran teil. Dabei war bei der Vorbereitung auf „The Big One“ eigentlich Engagement gefragt. Sein Informationsminister sagte aber, dass der Präsident umfassend informiert worden sei. Offenbar wird mittlerweile aus jeden Ereignis ein politisches Thema gemacht.

Unter den TV-Persönlichkeiten mit unmittelbarem Engagement für die gute Sache waren dagegen Zsa Zsa Padilla, Miriam Quiambao-Roberto, Judy Ann Santos, Bianca Golzales, Angel Locsin und Anne Curtis-Smith.

Für die Übung wurde ein Erdbeben der Stärke 7.2 in Manila genommen, mit erheblichen Schäden und Toten und Verletzten. Um Punkt 10.30 Uhr heulten die Sirenen und die Übung begann. Dabei wurde auch die Sammlung von Menschen in Evakuierungszentren geübt.

Metro Manila Development Authority Chef Francis Tolentino war für die Durchführung der Erdbebenübung in Manila verantwortlich und war mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Er kündigte jährliche Folgeveranstaltungen für 2016 und 2017 an.