Manny Pacquiao will noch nicht Präsident werden

14. Mai 2015 – Manny Pacquiao hat wenige Tage nach seiner Niederlage die philippinische Präsidentschaft erst mal ausgeschlossen.

Manny Pacquiao Boxkampf

Der Boxer sagte, dass das Amt des philippinische Präsidenten im Moment nicht auf der Tagesordnung stehe.

Pacquiao nach seiner Rückkehr aus den USA vom Kampf gegen Floyd Mayweather Jr.: „Wir kennen die Pläne von Gott nicht, seine Gedanken sind umfangreicher als unsere.“

Manny Pacquiao ist der politische Repräsentant von Sarangani auf Mindanao und möchte sich offenbar auf diese Aufgabe konzentrieren.

„Wir haben gerade mal 2015, es ist noch so viel Zeit“, so Pacquiao, der ausserdem sagte, er habe für 2016 und den anstehenden Wahlen noch keine Entscheidung getroffen.

Berater aus seinem Umfeld sprechen aber von einem Wahlkampf für das Amt des Senators und dann später um die Präsidentschaft.

Allerdings wird der philippinische Boxer auch immer wieder als Co-Kandidat des jetzigen Vize-Präsident Jejomar Binay genannt.

Pacquiao äusserte sich ausserdem zu den Auswirkungen des politischen Lebens auf seine Familie. Seine Frau Jinkee ist gleichzeitig stellvertretender Governer von Sarangani und damit ist das politische Geschäft quasi eine Familiensache.

An der Fähigkeit des Boxers politische Ämter auszufüllen, wird immer wieder gezweifelt. Im Repräsentantenhaus war er von 70 Sitzungen nur bei sieben Sessionen im vergangenen Jahr anwesend.