Japan gibt über eine Milliarde Yen für Strassenbau

26. Mai 2015 – Japan stellt über eine Milliarde Yen, gut 7,5 Millionen Euro, für den Strassenbau auf Mindanao zur Verfügung.

Japan und Philippinen

Ausserdem sollen damit weitere Infrastrukturprojekte in der Konfliktregion im Süden angeschoben werden.

Noriaki Niwa, der Chef der japanischen Agentur für Entwicklungshilfe auf den Philippinen – Japan International Cooperation Agency – und der philippinische Minister für wirtschaftliche Planung, Arsenio Balisacan, unterzeichneten das Abkommen für die jeweilligen Regierungen.

Der Grossteil der Gelder fliesst über das Unterstützungsprogramm für Friedensinitiativen – Japan-Bangsamoro Initiatives for Reconstruction and Development – in den von Muslimen dominierten Regionen im Süden der Philippinen.

Besonders sollen damit sogenannte farm-to-market roads, also Strassen von Farmen zu den Märkten, in Mindanao repariert werden, vor allem in Bumbaran in Lanao del Sur, Datu Paglas in Maguindanao, und Alamada in North Cotabato.

Viele Menschen in der Region leben fast ausschliesslich von Landwirtschaft. Die Initiatoren sprachen die Hoffnung aus, dass diese neuen Investitionen auch irgendwann für eine „Friedensdividende“ sorgen würden.