UNESCO Welterbe: Mayon, Chocolate Hills und weitere Kandidaten

27. April 2015 – Die UNESCO hat die neuen philippinischen Kandidaten für die Welterbe Liste für Kultur und Natur benannt.

UNESCO Mayon auf Luzon - Bild: D. Oczkowicz

Eine Reihe von Natur- und Kulturstätten der Philippinen ist jetzt auf der vorläufigen Liste der UNESCO – United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization.

Neu aufgenommen wurden der Mayon Vulkan in Albay, Turtle Islands in der Sulu Sea, der Apo Reef National Park in Sablayan, Occidental Mindoro und das Chocolate Hills Natural Monument in Bohol.

Hinzu kommen ausserdem Coron Island Natural Biotic Area (Palawan), die El Nido-Taytay Managed Resource Protected Area (Palawan), der Mount Iglit-Baco National Park (Mindoro), der Mount Malindang Range Natural Park (Northwestern Mindanao), das Mount Mantalingahan Protected Landscape (Palawan), der Northern Sierra Madre Natural Park and Outlying Areas (Isabela, Aurora) und der Mount Pulag National Park (Benguet, Ifugao, Nueva Vizcaya).

Acht kulturelle Stätten schaften es auf die Kandidatenliste: Die Kirchen von Boljo-on (Cebu), Lazi (Siquijor) and Tumauini (Isabela), die Butuan Archaeological Sites (Agusan del Norte), die Kabayan Mummy Burial Caves (Benguet), die Neolithic Shell Midden Sites in Lal-lo und Gattaran Municipalities (Cagayan Province), die Paleolithic Archaeological Sites in Cagayan Valley (Solana and Peñablanca, Cagayan), die Petroglyphs and Petrographs of the Philippines und die Tabon Cave Complex und Lipuun Point (Palawan).

Die Batanes Inseln sind in der gemischten Kategorie (Natur und Kutlur) nominiert.

Eric Zerrudo von der Unesco National Commission of the Philippines (Unacom) sagte, dass die beeindruckende Zahl der Kandidaten ein Ausdruck für die Vielfalt der Philippinen sei.

„Wir sind bisher unterrepräsentiert, das wird sehr deutlich“.

Zerrudo, auch Professor des Cultural Heritage Studies program der Universität von Santo Tomas Graduate School, machte dafür auch die entsprechenden Mitarbeiter an den Natur- und Kulturstätten verantwortlich, das Engagement und Interesse sei nicht besonders ausgeprägt.

Die nächsten Entscheidungen fallen im World Heritage Center in Paris und bei der nächsten Sitzung des Gremiums im Juni in Bonn, Deutschland.