Seair will Seoul anfliegen, darf aber nicht

5. Februar 2014 – South East Asian Airlines International (Seair) möchte die Strecke Kalibo-Seoul bedienen, darf aber nicht.

Seair

Offenbar blocken die koreanischen Flugbehörden die Anträge der philippinischen Fluggesellschaft und beziehen sich dabei die Sicherheitsbedenken der Europäischen Union bezüglich philippinischer Fluggesellschaften.

Seair versucht seit einiger Zeit, die Flüge nach Kalibo an den Start zu bringen. Hintergrund ist die starke Nachfrage von koreanischen Touristen nach Flügen nach Boracay. Boracay ist eine sogenannte „Trauminsel“ an der nördlichen Landspitze der philippinischen Insel Panay und Kalibo ist eine grössere Stadt mit Flughafen auf Panay.

Aktuell stellen südkoreanische Touristen die grösste Gruppe unter den ausländischen Touristen auf den Philippinen und Boracay steht dabei im Mittelpunkt des Interesses und eines der Topziele.

Laut Patrick Tan, Chief Operating Officer von Seair, übersteigt die Nachfrage aus Südkorea das Angebot an Flügen deutlich. Die Flüge seien immer zu 75 Prozent ausgebucht und zu Wunschterminen gebe es kaum Optionen.

Aktuell fliegen fünf koreanische Fluggesellschaften zwischen den Philippinen und Südkorea: Jeju Air, Jin Air, Air Busan, Asiana Airlines und Korean Air. Gleichzeitig sind nur drei philippinische Carrier am Start: Cebu Pacific, Philippine Airlines und AirAsia Philippines.

Offenbar lehnen die südkoreanischen Behörden die Anträge mit Bezug auf die Einschränkungen der europäischen Behörden für philippinische Fluggesellschaften ab. Allerdings gelten diese Entscheidungen eigentlich nur für Europa und sogar die EU sieht das offenbar so.

Allerdings sieht die aktuelle Liste der EU für philippinische Fluggesellschaften nur Ausnahmen für Cebu Pacific und Philippine Airlines, was Flüge nach Europa betrifft, vor.

Nur Philippine Airlines macht von dieser Option Gebrauch und bietet Flüge von Manila nach London an.