Kasino: Krise in Macau kein Thema für Philippinen

13. Januar 2015 – Die nachlassenden Umsätze in der Kasino Industrie in Macau werden sich auf den Philippinen nicht auswirken.

Das ist die Meinung von Industriemogul Andrew L. Tan, der selbst in diesem Segment stark engagiert ist.

Tan sagte in einem Interview, dass die beiden Märkte nicht zu vergleichen seien. Eine Krise im Kasino Hub Macau würde deshalb den boomenden Markt in den Philippinen nicht gefährden.

„Macau verdient sein Geld vor allem mit den besonders hoch pokernden Spielern. Das ist aber nicht der Fall im philippinischen Kasino Markt“, so Tan.

Der Milliardär und Strippenzieher von Unternehmen wie Megaworld und Emperador hob hervor, dass die Kunden in seinen Spielsalons normale Touristen seien, die überschaubare Beträge an den Tisch bringen würden. Deshalb sei das Geschäft breiter aufgestellt und damit besser vor Krisen geschützt.

Tan wörtlich: „Bei uns ist jeder Spieler ein VIP, in Macau nur eine sehr kleine Gruppe.“

Mit entsprechendem Service und Gastfreundlichkeit seien gut Umsätze zu erzielen.

Macau hatte im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2001 einen Rückgang im Kasino Markt zu verzeichnen. Die Kampagnen gegen Korruption in China wurden dafür auch verantwortlich gemacht.

Auf den Philippinen wächst der Markt dagegen seit einigen Jahren stetig, neue Kasinos wurden eröffnet.

Travellers International Hotel Group Inc., ein Gemeinschaftsunternehmen von Tan’s Alliance Global Group Inc. und der Genting Hong Kong Ltd., eröffnete Resorts World Manila, das erste integrierte Resort mit Kasino, Unterhaltung und Freizeitangeboten in Pasay City in 2009.

Ein weiteres Resort mit dem Namen Bayshore City Resorts World wird in Pagcor’s Entertainment City gebaut.