iPhone-Produzent Foxconn prüft Clark

7. November 2014 – Der iPhone-Hersteller Foxconn prüft offenbar mögliche Produktionsstandorte auf den Philippinen, darunter die Clark International Freezone.

Foxconn-Logo

Die Foxconn Technology Group of Taiwan gilt als grösster Elektronikproduzent der Welt und wurde vor allem durch die Herstellung des Apple iPhone bekannt. Das Unternehmen produziert ausserdem BlackBerry Telefone, iPads, Kindles, Playstations, Xbox One und Wii.

Die Information über das Interesse von Foxconn an den Philippinen kam jetzt aus dem Manila Cultural and Economic Office (Meco). Meco knüpft als Vermarktungsagentur Handelsbeziehungen und tritt praktisch als eine Art diplomatische Vertretung der Stadt Manila in Taipeh auf.

Meco Geschäftsführer Amadeo Perez sagte, dass seine Agentur Foxconn bei der Suche nach einem geeigneten Standort unterstütze. Offenbar wurden neben Clark auch die Standorte Subic und Batangas angeboten. Der Clark International Airport – auch Tor für den Tourismus in Nordluzon mit Pinatubo, Vigan, Sagada und den Reisterrassen – ist offenbar ein gewichtiges Argument für Clark.

Die Suche nach neuen Standorten ausserhalb Chinas ist Teil einer grösseren Strategie von Foxconn und soll die Abhängigkeit von und das Risiko der chinesischen Standorte reduzieren.

In der Vergangenheit hatte Foxconn auch immer wieder Probleme mit der Belegschaft in China, diese protestierte wiederum gegen die Arbeitsbedingungen in den Produktionsstätten von Foxconn.

Ein Engagement von Foxconn würde ein deutlich positives Signal für den produzierenden Elektroniksektor auf den Philippinen bedeuten.

Taiwan ist bereits mit mindestens 250 Millionen US-Dollar im produzierenden Sektor der Philippinen engagiert. Offenbar gibt es weiteres Interesse von taiwanesischen Geschäftsleuten.

Im Oktober hatte das philippinische Handelsministerium ausserdem eine Vertretung in Taiwan eröffnet.