Urlaub auf dem Bauernhof soll Tourismus fördern

31. Oktober 2014 – Urlaub auf dem Bauernhof soll künftig eine Tourismusattraktion auf den Philippinen werden.

Duran Farm Bulacan - Luzon

Duran Farm Bulacan – Luzon

Das entsprechende Gesetz dazu heisst „Farm Tourism Act“ und ist jetzt in erster Lesung vom Repräsentantenhaus verabschiedet worden.
Die Politikerin Sharon Garin möchte mit der Initiative Touristen das Leben auf dem Bauernhof nahebringen.

Zu den Aktivitäten zählen Kühe melken, Früchte pflücken, Gemüse ernten, Fischen, Reiten, Schmetterlinge beobachten, Weinverkostungen und Ausflüge aller Art.

Auf Luzon gibt es schon verschiedene Farmen dieser Art, so die Duran Farm in San Ildefonso in Bulacan.

Der Politiker Fernando Gonzalez aus Albay unterstützt das Gesetz und erwartet davon gleichermaßen eine Unterstützung des Tourismus und der Landwirtschaft.

Offenbar ist diese Hoffnung auch Ergebnis einer entsprechenden Studie und von Analysen mit Farmbesitzern, Tourismusmanagern, Landwirtschaftsexperten und Vertretern verschiedener Behörden.

Der sogenannte Agro-Tourismus soll auch den nachhaltigen Anbau in der Landwirtschaft fördern, so Professor Fernando Magdato von der Universität South Eastern Philippines.

Dem Gesetz nach sollen für den „Urlaub auf dem Bauernhof“ im ganzen Land Farmen identifiziert werden, in der jeder der 81 Provinzen des Landes soll mindesten eine Tourismusfarm entstehen.

Noch ist nicht ganz klar, an welche Touristen sich die Initiative primär richten soll. In asiatischen Ländern wie Taiwan, Malaysia, Japan und Indonesien ist der Farmtourismus offenbar ein grosser Erfolg.

Klar ist wohl, dass primär einheimische Touristen sich für Urlaub auf dem Bauernhof interessieren sollen. Ausländische Touristen sind eher an Stränden, Baden, Tauchen, Surfen, Vulkanen und den Reisterrassen in der Kordillera auf Nordluzon interessiert.