Clark International Airport profitiert von Abkommen mit Hong Kong

17. Oktober 2014 – Der Clark International Airport profitiert massiv vom neuen Luftverkehrsabkommen zwischen den Philippinen und Hong Kong.

Clark International Airport

Clark International Airport

Das Ziel des neuen Luftverkehrsabkommens zwischen den Philippinen und Hong Kong ist die Verdoppelung der Sitzplätze auf Flügen zwischen den beiden Ländern bzw. der chinesischen Sonderwirtschaftszone.

Der Abschluss dieses Abkommens ist durchaus als Zeichen der Normalisierung der Beziehungen zu sehen.

Bisher war die Kapazität auf 15 000 Plätze in der Woche beschränkt, jetzt sind rund 30 000 Plätze theoretisch möglich, so der Direktor des Civil Aeronautics Board (CAB), Carmelo Arcilla.

Die beiden Länder hatten zum letzten Mal 2008 miteinander gesprochen. Mit dem neuen Abkommen verbinden sich jetzt auch Hoffnungen auf eine positive Entwicklung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Philippinen und Hong Kong.

Das Abkommen hat noch einen interessanten Aspekt für den Clark International Airport nördlich von Manila. Der Flughafen ist ideal für Reisen nach und Urlaub in Nordluzon, mit dem Pinatubo Vulkan, der spanischen Kolonialstadt Vigan, der Bergstadt Sagada sowie den Reisterrassen in Bontoc, Banaue und Batad.

Bisher war die Zahl der Plätze zwischen Hong Kong und Clark auf 4 300 in der Woche beschränkt. Diese Beschränkung soll komplett entfallen, damit sind unbegrenzt Flüge zwischen Clark und Hong Kong möglich, der Clark International Airport kann davon profitieren.
Sowohl Philippine Airlines als auch Cebu Pacific fliegen von den Philippinen nach Hong Kong.

Das Luftverkehrsabkommen ist der neunte Vertrag dieser Art in diesem Jahr. Zuvor waren entsprechende Abkommen mit Äthiopien, Südafrika, Frankreich, Singapur, Neuseeland, Myanmar, Kanada und Makau unterzeichnet worden.

Jetzt stehen noch Gespräche mit Australien und Malaysia bis zum Jahresende an. Im vergangenen Jahr waren Verträge mit Brasilien, Israel, Italien und Japan unterzeichnet worden.

Die Beratungen werden neben Verantwortlichen der philippinischen Luftverkehrsbehörden und den Tourismusbehörden auch von Vertretern des Clark International Airport geführt.