Filipina heiraten? Künftig eine Frage der Moral!

20. August 2014 – Ein neuer Gesetzentwurf sieht vor, die bürokratischen Hürden für Ausländer bei der Heirat mit einer Filipina deutlich zu erhöhen.

Künftig soll dann ein Beschäftigungszertifikat und ein Zertifikat für moralischen Charakter vorgelegt werden müssen
Im Repräsentantenhaus liegt zur Zeit ein Gesetzentwurf, welcher die Hürden für heiratswillige Ausländer deutlich erhöhen würde. Ziel soll dabei offenbar sein, Filipinas vor der Ausbeutung durch Ausländer zu schützen.

Der Gesetzentwurf mit der Nummer 2387 ist jetzt in zweiter Lesung. Das Papier zur Regelung von gemischten Ehen erhält dabei offenbar Rückendeckung von wichtigen Ausschüssen.

Die Vertreterin von Cebu, Gwendolyn F. Garcia, bezeichnete die neue Regelungen als Massnahmen geben „Vagabunden und soziale und moralische Aussätzige in ihrem eigenen Land“, welche nur den Missbrauch von philippinischen Frauen im Sinn hätten.

Die Regelung würde Artikel 66 des Civil Code erweitern, wonach Ausländer ein Ehefähigkeitszeugnis vorlegen müssen.

Das neue Gesetz werde Filipinas davor schützen, von Ausländern geheiratet zu werden, welche gar nicht in der Lage seien, eine Familie zu unterstützen, so eine weitere Politikern des Hauses.

Repräsentantin Garcia aus Cebu wird noch deutlicher: Filipinas müssen vor Ausländern geschützt werden, deren wahre Motive die Ausbeutung der Frauen ist, zum Beispiel, indem sie in die Prostitution und andere abwertende und inhumane Tätigkeiten gedrängt werden.

„Die Ausbeutung der philippinischen Frau, durch Mail-order, Facebook, Webseiten und andere durch das Internet arrangierte Heiraten, muss aufgehalten werden. Sie hat Scham und Schande über die philippinische Frau gebracht.“

Künftig müssen Ausländer zusätzlich also ein Zertifikat für guten Charakter und ein Zertifikat zum Nachweis von ausreichenden Einkommen zur Unterstützung einer Familie vorlegen.

Neben Garcia gehören zu den Autoren: Henry Oaminal von Misamis Occidental, Ibarra Gutierrez III von Akbayan, Nicasio Aliping Jr. von Baguio City, Rodel Batocabe von Ako Bicol, Silvestre Bello III von 1 BAP, Al Francis Bichara von Albay, Arthur Defensor Jr. von Iloilo, Evelina Escudero von Sorsogon, Elisa Kho von Masbate und Roman Romulo von Pasig City.

Quelle: Inquirer