„Selfie“ tötet Schülerin

6. Juli 2014 – Eine 14-jährige Schülerin kam diese Woche zu Tode, als sie ein Foto von sich und ihrer Freundin in ihrer Schule in Pasig City aufnehmen wollte.

Marie Rocello wollte gerade ein sogenanntes „Selfie“ von sich und einer Schulfreundin mit ihrem Smartphone aufnehmen, als sie plötzlich das Gleichgewicht verlor und über das Geländer des Treppenhauses stürzte.

Das Mädchen fiel dabei vom dritten Stock in den zweiten Stock der Rizal High School herunter, wodurch sie schwere Kopfverletzungen erlitt, die schließlich zu ihrem Tod führten.

Laut den Ärzten erlitt Marie einen starken Schlag auf den Kopf als sie fiel und brach sich außerdem eine Rippe, die sich in ihre Niere bohrte. Sie wurde zwar noch vom Schulpersonal ins Krankenhaus gebracht, erlag aber schließlich doch ihren schlimmen Verletzungen.

Maries Vater, Ruben Rocello stellte jedoch in einem Interview des Fernsehens die irrationale Behauptung auf, dass seine Tochter gerettet werden hätte können, wenn sie früher in das Krankenhaus eingeliefert worden wäre.

Der Unfall war das erste Mal im Land, dass ein „Selfie“ für den Tod eines Menschen verantwortlich war und das ausgerechnet nachdem die Philippinen vom ‚Time Magazine‘ zur „Welthauptstadt der Selfies“ gekürt wurden.

Filipinos zählen zu den Menschen, die sich gerne selbst fotografieren. Die Städte Makati und Pasig, wo das Mädchen zur Schule ging hat angeblich die höchste Quote an „Selfies“, bezogen auf die Bevölkerungsanzahl. Den zweiten Platz nimmt Manhattan in New York ein.


Quelle u.a.: http://gulfnews.com/news/world/philippines/student-falls-to-death-while-taking-selfie-1.1355674