Präsident der Weltbank in Tacloban

11. Juli 2014 – Der Präsident der Weltbank, der Koreaner Jim Yong Kim, wird in der kommenden Woche die Philippinen besuchen.

In einer Mitteilung der Weltbank sagte Kim, dass mit seinem Besuch die Reformen des Landes unterstützt werden sollten, speziell im Hinblick auf die Reduzierung der Armut und der besseren Vorbereitung auf Naturdisaster und Klimaveränderungen.

Während seines zweitägigen Besuchs am 13. und 14. Juli wird der Chef der Weltbank sich mit Vertretern der Regierung sowie von sozialen und privaten Initiativen und Jugendorganisationen treffen. Kim wird ausserdem auf einer vom Malacañang organisierten Veranstaltung mit dem Titel “The Good Governance Challenge” sprechen.

Ungewöhnlich und vielleicht der wahre Höhepunkt seiner Reise wird aber der Besuch Tacloban und in den vom Supertaifun Yolanda (Haiyan) betroffenen Gebieten sein. Der Taifun hatte die Visayas im November 2014 in weiten Teilen verwüstet, mit rund 8000 Toten, Millionen Obdachlosen und zahllosen zerstörten Dörfern.

Die Weltbank hatte für den Wiederaufbau und die Entwicklung der betroffenen Gebiete auf den Philippinen rund eine Milliarde Dollar zur Verfügung gestellt. Der Betrag war im Rahmen eines der grössten Hilfspakete in der Geschichte der Weltbank and die Philippinen ausgezahlt worden. Allerdings sind mit diesen Zahlungen auch immer eine Reihe von Vorgaben für die betroffenen Länder verbunden. Massnahmen zur Reduzierung der Armut und politische Reformen gehört dabei im Falle von Entwicklungsländern oft zu den wichtigsten Vorgaben.

Es ist der erste Besuch des Weltbankchefs Kim auf den Philippinen. Im Rahmen einer Asienreise ist er zuvor in Japan und China zu Gast.


Quelle: http://www.bworldonline.com/content.php?section=Nation&title=World-Bank-president-in-Manila,-July-14-15&id=90750