Regierung bestreitet Vertuschungsversuche beim Porkbetrug

2. Juni 2014 – „Whistleblower“ (Enthüller, Informant) Benhur Luy sollte die Löschungen auf der Festplatte selbst erklären, auf der er die Daten mit den Aufzeichnungen über den Porkbetrug sammelte, meinte Justizministerin Leila de Lima gestern.

De Lima bestritt Vertuschungsversuche durch Verbündete Präsidents Aquino, die bei dem 10-Milliarden-Pesos Porkbetrug beteiligt gewesen sein sollen und jetzt für die vermeintlichen Löschungen der Dateien auf Luys Festplatte verantwortlich gemacht werden.

Ebenfalls verteidigte sie auch das ‚National Bureau of Investigation‘ (NBI), das Luy einst verhaftete und seinen Computer beschlagnahmte, noch bevor im vergangenen Jahr die Vorwürfe auftauchten, dass die Behörde versuche, die Dokumente zu „frisieren“ und betonte, dass die Regierung nichts mit den Löschungen zu tun habe.

Schließlich sei es das NBI gewesen, das sie entdeckt und offengelegt habe, als die Dateien dem Senat übergeben wurden. Also könne man die Behörde nicht für das „Schönen und Vertuschen“ der Datensätze über die Verbündeten der Regierung verantwortlich machen, die in den Betrug involviert seien.

Raji Mendoza, Luys Rechtsberater, wollte sich zu den angeblichen Löschungen der Dateien nicht äußern und verwies darauf, dass sie lediglich in einem Gericht, zu gegebener Zeit die Probleme lösen helfen sollen. „Die Festplatte enthält Informationen, die Gegenstand der laufenden Ermittlungen des Ombudsmanns sind und daher vertraulich behandelt werden. Wir können dazu nichts bestätigen, noch dementieren.“

Mendoza bestritt auch Vorwürfe, dass seine Klienten sowie die anderen Informanten, sich mit der Regierung Aquino verschworen hätten, um die beteiligten Namen von aktuellen Amtsträgern und Abgeordneten zu vertuschen.


Quelle u.a.: http://www.tempo.com.ph/2014/06/de-lima-denies-cover-up