Massiver Einbruch der Touristenzahlen

29. Juni 2014 – Die oft zitierten Steigerungen der Touristenzahlen sind erschlafft, zumindest in der Region Central Visayas, laut dem Leiter der ‚National Economic Development Authority‘ (NEDA) Efren Carreon.

Die NEDA sieht die Ursache hierfür in den beiden Katastrophen des letzten Jahres, dem Erdbeben der Stärke 7,2 (Bohol und Cebu) und dem Super-Taifun Yolanda (Samar, Leyte, Nord-Cebu), die die Infrastruktur zerstörten und Tausende Tote in den Visayas hinterließen.

Basierend auf Carreons Bericht, gingen der Anstieg der Gesamttouristenzahlen, also in- und ausländische Besucher, auf 0,66 Prozent im ersten Quartal dieses Jahres zurück, was im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit 21,72 Prozent noch gut aussah.

Die ausländischen Besucher gingen insgesamt im ersten Quartal sogar um 6,34 Prozent zurück. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres verbuchte man noch einen Anstieg von 20,86 Prozent. Die inländischen Touristen lagen bei einem reduzierten Anstieg von 5,94 Prozent, gegenüber dem Vorjahresvergleich von 22,38 Prozent.

Die Provinz Bohol erlebte einen Einbruch der Touristenzahlen von 11,93%, gegenüber dem Anstieg von 21,80% des letzten Jahres. Cebu verzeichnete einen Rückgang von 0,32 Prozent gegenüber dem Vorjahresanstieg von 21,52%. Die Provinz Negros Oriental erreichte zwar ein zweistelliges Wachstum, lag aber immer noch weit von ihrem Vorjahreswert von 23,87% entfernt.

Der philippinische Tourismusverband sieht den entscheidenden Punkt in der touristischen Infrastruktur und dem Transport-System. So sind die Verkehrsmittel noch immer in einem schlechten Zustand, wovon die meisten von ihnen kaum internationale Qualitätsstandards erfüllten.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/region/2014/06/29/1340432/neda-tourist-arrivals-cv-slackened