BI: Schnellverfahren zur Deportation ausländischer Sexualstraftäter

6. Juni 2014 – Ausländer, die von ihrer Botschaft als Sexualstraftäter geführt werden, sollen künftig schnellstmöglich aus dem Land deportiert werden, da sie eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen.

In seiner Erklärung kündigte das ‚Bureau of Immigration‘ (BI) an, dass die Behörde gegen, in ihren jeweiligen Heimatländern registrierte Sexualstraftäter, eine sofortige Ausweisung in die Wege leiten wird.

Erst kürzlich hat das BI einen 67-jährigen Amerikaner deportiert, der bereits vor 10 Jahren wegen einer Sexualstraftat in die Philippinen flüchtete. Er wurde am 17. Mai durch ein Team des BI und der US Polizei, in Dumaguete City festgenommen.

Im Februar wurden ebenfalls fünf weitere Flüchtlinge, die in ihren Heimatländern der Vergewaltigung und des Kindesmissbrauchs beschuldigt wurden, durch das BI deportiert, nachdem ihre Reisepässe von den entsprechenden Behörden widerrufen wurden.

Dazu sollen Eilverfahren gegen die ausländischen Sexualstraftäter angewandt werden, die dem BI ermöglichen, innerhalb von 24 Stunden nach Erhalt der entsprechenden Aufzeichnungen durch autorisiertes Botschaftspersonal, die Deportation der ausländischen Sexualstraftäter in die Wege zu leiten.

Nach Vorlage der Unterlagen des Sexualstraftäters, wird innerhalb von 48 Stunden die Rechtsabteilung des BI’s, den Namen des ausländischen Sexualstraftäters auf die Blacklist setzen, um seine Rückkehr in die Philippinen zu verhindern.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/73851-bi-alien-sex-offenders-will-be-deported-asap