„Yolanda-Reis“ wird auf den Märkten in Bohol verkauft

20. März 2014 – Kürzlich kam der Verdacht auf, dass qualitativ hochwertiger Reis, der für Yolanda-Opfer bestimmt war, von verbrecherischen Händlern auf den Märkten verkauft wird.

Berichte besagten, dass „Yolanda-Reis“ auf dem Markt von Cogon entdeckt wurde und dort – laut Preisschild – zu 37 Pesos pro Kilo verkauft wurde.

Als Reaktion auf diese Vorwürfe, hat die ‚National Food Authority‘ (NFA) der Bevölkerung zugesichert, dass die Behörde eine Untersuchung durchführen wird.

Die NFA will überprüfen, ob die Reisbestände, die als Yolanda-Reis bezeichnet wurden, tatsächlich von den Hilfslieferungen für die Taifun-Opfer stammten oder als geschmackloser Marketing-Gag „nur“ als solcher bezeichnet wurde, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.

Das DSWD hatte zuvor 650.000 Säcke Reis alleine für die Yolanda-Opfer der Region 8 gekauft. Auch verwies die NFA nochmals darauf, keinen verdorbenen Reis an die Taifun-Opfer geliefert zu haben, entgegen anders lautender Behauptungen.

Allerdings bestätigte die NFA, dass China 10.000 Säcke Thailand-Reis für die Erdbebenopfer in Bohol spendete. Bei einer feierlichen Übergabe, überreichten die Vertreter der Volksrepublik China, den Reis an philippinische Amtspersonen in Bohol zur Verteilung an die 17 am stärksten betroffenen Städte.


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/region/2014/03/20/1303057/nfa-bohol-investigates-reports-yolanda-rice-sold-market