Napoles darf operiert werden, aber nicht im St. Lukes

29. März 2014 – Die vermeintliche „Pork Barrel Queen“ Janet Lim Napoles darf sich einer Operation unterziehen, allerdings nur in einem öffentlichen Krankenhaus.

Eigentlich wollte Napoles die Operation im St. Lukes Medical Center in Bonifacio Global City in Taguig durchführen lassen, aber der zuständige Richter des Gerichts in Makati, Elmo Alameda gewährte ihr nicht diesen Wunsch.

Stattdessen wird ihr lediglich erlaubt, sich im ‚Ospital ng Makati‘, einem staatlichen Krankenhaus, operieren zu lassen.

Auch Justizministerin Leila de Lima hatte nichts dagegen, verwies jedoch darauf, dass Napoles nur für eine begrenzte Zeit im Krankenhaus bleiben sollte.

De Lima sagte, der inhaftierten „Geschäftsfrau“ sollte nur erlaubt werden, solange im Krankenhaus zu bleiben, wie es ihre Genesung erfordere. Sobald sie wieder fit sei, sollte sie in ihre Haftzelle im Fort Sto. Domingo in Laguna zurück gebracht werden.

Bei der Operation soll Napoles eine Zyste an der Gebärmutter entfernt werden. Dies sei zwar derzeit medizinisch nicht wirklich dringlich, allerdings erhofft sich Napoles dadurch von ihren quälenden Schmerzen befreit zu werden.

(Anm.: Warum wurde eigentlich Gloria Arroyo eine Behandlung im St. Lukes gewährt? In keinem der beiden Fälle hat bisher irgendein Gericht darüber befunden, um wieviel Pesos die Damen den Staat tatsächlich erleichtert haben, bzw. wie sie bestraft werden …)


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/69723-napoles-to-go-under-the-knife