Regierung verkündet „geschönte“ Touristenzahlen

15. Feb. 2014 – Präsident Aquino meldete gestern, dass die ausländischen Touristenankünfte in den Philippinen, trotz der Naturkatastrophen, gestiegen seien.

Während seiner Rede auf einer Tourismus-Veranstaltung erklärte Aquino, die Philippinen verzeichneten 4,7 Millionen internationale Touristen im Jahr 2013, was einer Steigerung um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr darstelle.

Dies bedeute, gemäß der Worte des Präsidenten, dass die Philippinen sich derzeit zu einem der „besten Tourismusplätze in der Welt“ entwickelten.

„Das Ziel ist jetzt nicht nur unser Wachstum zu halten, sondern unsere Position als einer der weltweiten ‚Hot-Spots‘ unter den Urlaubszielen zu zementieren.“, meinte Aquino.

Er fügte hinzu, dass das Land sein Ziel von 35,5 Mio. inländischen Reisenden übertroffen habe, da man 37,5 Mio. national Reisende verzeichnete.

Im Jahr 2013 erlitten die Philippinen große Katastrophen wie das Erdbeben der Stärke 7,2 in Bohol sowie den Super-Taifun Yolanda in den Visayas.

Wo allerdings Aquino die 4,7 Mio. Touristen hernimmt, bleibt sein Geheimnis. Denn bereits zum Jahreswechsel berichtete das BI (das für die Erfassung der Touristen verantwortlich ist), dass sich im Jahr 2013 lediglich 3,7 Mio. Touristen in die Philippinen kamen.

Das Hinterherhinken der Planzahlerfüllung entstand also auch nicht erst mit den Naturkatastrophen, die Aquino so gerne für jegliches Versagen der Regierung verantwortlich macht … (Vgl. HIER: Statt 5 Mio geplanter Touristen, kamen nur 3,7 Mio im Jahr 2013)


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/578002/foreign-tourist-arrivals-up-despite-calamities-says-aquino