BI bestreitet Behauptungen inhaftierter Ausländer

7. Feb. 2014 – Das ‚Bureau of Immigration‘ (BI) forderte Ausländer auf, die derzeit in Camp Bagong Diwa in Taguig City inhaftiert sind, BI Beamte zu benennen, die angeblich in illegale Aktivitäten verstrickt seien.

BI-Commissioner Mison forderte von den Mitgliedern der „Foreigners for Justice“, die Gefängniswärter zu identifizieren, die angeblich in Erpressungen, Grausamkeiten und Brutalität in der Haftanstalt involviert seien.

„Bitte geben Sie uns die Details, damit wir Beamte, die angeblich ihr Amt missbrauchen, entsprechend behandeln können.“, erklärte Mison.

Im letzten Dezember waren etwa 168 Ausländer in der Anstalt inhaftiert, darunter 44 Taiwanesen, 33 Chinesen, 18 Koreaner, 16 Amerikaner und 10 Inder.

Die Mitglieder der „Foreigners for Justice“ beklagten, dass BI-Beamte ihnen rechtsstaatliche Verfahren verweigerten. Doch in einem Interview hätten sie dann zugegeben, dass sie von ihren Geschäftspartnern gelinkt wurden oder einfach ihr Visum abgelaufen war.

Gegen alle ausländischen Staatsangehörigen in der Haftanstalt würden Ausweisungsverfahren oder eine Anklage laufen. Entgegen einer endgültigen Ausweisung bleiben jedoch einige Ausländer in Haft, aufgrund anhängiger Strafverfahren.

„Wir können nicht einfach eine endgültige Deportation gegen einen Ausländer umsetzen, der ein anhängiges Verfahren vor unseren Gerichten hat.“, erklärte Mison.


Quelle u.a.: http://www.immigration.gov.ph/index.php/news/press-release