Warnung vor vorzeitiger Versöhnung mit Arroyo

9. Jan. 2014 – Der Kongressabgeordnete Walden Bello kritisierte gestern heftig den ehemaligen Erzbischof von Lingayen-Dagupan Oscar Cruz, wegen dessen Drängen auf eine außergerichtliche Versöhnung mit der ehemaligen Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo, als der Bischof diese kürzlich in ihrem Arrest im ‚Veterans Memorial Medical Center‘ in Quezon City besuchte.

„Bitte keine Abkürzungen! An erster Stelle steht das Gerichtsverfahren, vor jeglichen Gesprächen über eine Versöhnung.“, betonte der Akbayan Repräsentant Walden Bello. Frau Arroyo sollte zunächst einmal zur Verantwortung wegen der Verbrechen gezogen werden, die ihr zur Last gelegt werden, bevor man überhaupt über eine Aussöhnung nachdenken könne.

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„Es ist falsch, einfach einem Straftäter zu vergeben, wenn dieser seine Verfehlungen noch nicht einmal eingesteht. Wie kann man mit den Arroyos über eine Versöhnung sprechen, wenn diese überall Rechtsverteidiger positionieren, um eine Gerechtigkeit für die geschädigten Menschen zu verhindern? Wie kann man mit den Arroyos über eine Versöhnung sprechen, solange sie ihre Verbrechen gegen das Volk auch weiterhin leugnen?“, fragte Bello.

Bello sagte weiter, eine Verzeihung sei immer möglich. Diese sollte aber nicht von dem Gerichtsverfahren gegen Arroyo, wegen ihres angeblichen Machtmissbrauchs, getrennt werden.

Die Abspaltung einer Aussöhnung von dem Justizverfahren gegen Arroyo und ihrer Haftung für ihre Taten, belohne nur den Missbrauch. Das Volk verdiene die Aufklärung der knapp zehn Jahre lang stattgefundenden Verbrechen und Untaten von Arroyo und ihrer Komplizen. Dazu gehöre ein reguläres Gerichtsverfahren und ein rechtskräftiges Urteil, sagte Bello.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/64966-lawmaker-slams-retired-bishop