Singson: „Nein, nein, es gibt keine Korruption beim Wiederaufbau“

8. Jan. 2014 – Bauminister Rogelio Singson beharrte gestern darauf, dass es beim Bau der Wohnbaracken weder Überteuerung noch Schmiergeldzahlungen gäbe und außerdem keine Politiker in solche Dinge involviert seien.

„Nein, nein, es sind keine Politiker beteiligt. Es gibt auch keine Schmiergeldzahlungen.“, sagte Singson. Er wiederholte seine Stellungnahme vom Montag und beschwerte sich, dass es unfair sei zu unterstellen, das Projekt sei mit Korruption behaftet.

Er beklagte sich darüber, dass die 70 privaten Auftragnehmer, die alle von außerhalb der Eastern Visayas stammten, nun beschuldigt würden, obwohl sie nur den Taifun-Opfern helfen wollten. „Sie verzichteten auf die Berechnung von Overhead-Kosten und ihrer Gewinnspanne. Also, wo sind die überteuerten Preise, von denen gesprochen wird? Wie kann man da behaupten, dass die Vertragspartner sich bereicherten?“

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In einer Sitzung mit der Stadtverwaltung von Guiuan sagte der Gutachter Joselito Balais, dass das Bauministerium (DPWH) 36 Schlafbaracken in der Gegend bauen wollte. Aber der Bürgermeister wollte nur 13 bauen lassen. Schließlich wurden 17 Baracken in der Stadt errichtet. Die Häuser von mehr als 13.500 Familien in der Stadt wurden entweder zerstört oder beschädigt, aber viele von ihnen konnten repariert werden.

So sei im Barangay Lopoc eine Baracke gebaut worden, obwohl es nur eine einzige Familie als potentielle Bewohner ausgemacht werden konnte. Die anderen Familien hatten ihre Häuser repariert. „Wir sind nicht gegen diese Schlafbaracken. Aber das Ministerium sollte sich zunächst mit uns abstimmen, bevor sie bauen.“, sagte Balais.

Singson jedoch erklärte, dass das DPWH nur die von der Provinzregierung angeforderte Anzahl an Schlafbaracken baute. Balais widersprach dem jedoch und sagte, dass die Behörden in Guiuan nicht vom DPWH informiert wurden.

Das DPWH will 222 Baracken in Eastern Visayas bauen, von denen 126 bereits erstellt sind. Singson sagte, dass sein Ministerium das Design für die ausstehenden Schlafbaracken von 12 Schlaf-Einheiten auf 24 ändern werde. „Dies machen wir in Reaktion auf den Lärm, den einige internationale Organisationen jetzt verbreiten.“, sagte er.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/559865/singson-no-no-there-is-no-overpricing