Schwere Regenfälle fordern mindestens 6 Tote in Mindanao

13. Jan. 2014 – Schwere Regenfälle forderten auf der Insel Mindanao mindestens 6 Tote. 8 weitere Menschen werden noch vermisst, laut Angaben der Behörden gestern.

Vier Menschen kamen in ihren Häusern zum Tode, als ein vom Regen ausgelöster Erdrutsch sie in der Bergstadt Tarragona (Davao Oriental) am Samstag begrub.

Ein siebenjähriges Mädchen wurde bei einem anderen Erdrutsch in der Goldgräberstadt Monkayo (Compostela Valley) getötet und drei weitere Menschen werden bei dem Unglück noch vermisst. Ein 1-jähriger Junge ertrank bei Überschwemmungen in der Bergstadt Bayugan (Agusan del Sur).

In Santiago (Agusan del Norte) werden 2 weitere Personen vermisst, die einen Hochwasser führenden Fluss überquerten und dabei von den Wassermassen mitgerissen wurden. 3 Fischer werden vermisst, nachdem sie in der Küstenstadt Tubay, zur See fuhren.

Die Behörden befürchten, dass der anhaltende Regen die bereits ohnehin schwierigen Lebensbedingungen der Taifun-Überlebenden, von denen noch immer viele in Notunterkünften untergebracht sind, verschlimmert.

Nach Angaben der Meteorologen, werden die heftigen Regenfälle noch weitere 2 bis 3 Tage anhalten, obwohl der schwere Regen nun bereits seit 3 Tagen aufgrund eines Tiefdruckgebiets niedergeht.

Die Katastrophenschutzbehörde evakuierte mehr als 4.000 Menschen aus ihren Häusern an den Ufern von Wasserstraßen und an Berghängen.


Quelle u.a.: http://www.rappler.com/nation/47797-heavy-rains-landslides-flash-floods-casualties-mindanao