Meralco erpresst die Verbraucher

11. Jan. 2014 – Kongressabgeordnete werfen der ‚Manila Electric Cooperative‘ (Meralco) und anderen Stromerzeugern vor, die Verbraucher zu erpressen.

Denn wenn die Kunden nicht die Preiserhöhung akzeptierten, drohten ihnen das Unternehmen mit Stromausfällen, nachdem der Oberste Gerichtshof eine einstweilige Verfügung gegen die bevorstehende Preiserhöhung erließ.

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Die Abgeordneten Neri Colmenares und Carlos Zarate sagten, Meralcos jüngster Schachzug, Stromausfälle anzukündigen, falls die Verbraucher keine zusätzlichen Gebühren bezahlten, sei eine Form von Erpressung der Stromunternehmen.

Der Präsident der Stromerzeuger-Vereinigung, Luis Miguel Aboitiz behauptete, dass die einstweilige Verfügung dazu führe, dass den Stromerzeugern die Mittel für den Einkauf fehlten, um den Spitzenverbrauch abzufangen. Dies würde zwangsweise zu Stromausfällen führen.

„Das ist eine klare Erpressung. Meralco und Aboitiz versuchen, die einstweilige Verfügung des Obersten Gerichtshofes mit dieser Drohung zu umgehen.“, sagte Colmenares in seiner Erklärung. Er warf Meralco Monopolmissbrauch vor, weshalb man das Unternehmen genau überwachen sollte, um eine Ausnutzung der Verbraucher zu vermeiden.

„Die Verbraucher werden von Meralco und den Stromerzeugern durch ihre Preiserhöhung betrogen und jetzt drohen sie ihnen auch noch.“, sagte Colmenares. „Das Stromkartell muss überwacht werden, da sie die Verbraucher übervorteilen.“ Er fügte hinzu, dass Meralco das größte Stromunternehmen im Land sei, mit einem Einkommen von 17 Milliarden Pesos im Jahr 2013.

„Es ist schlichtweg falsch, dass das Energieministerium die Verbraucher zwingen will, die Kosten für eine solche Manipulation zu tragen.“, sagte Zarate. Beide warfen der Regierung eine verfehlte Energiepolitik vor, aufgrund der Privatisierung der Branche.

„Es wäre sinnvoller, die Stromerzeugerreform jetzt aufzuheben und die Energiebranche wieder zu verstaatlichen.“ ergänzte Zarate.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/561673/meralco-blackmailing-consumers-militant-solons-say