Aquino spendet „Blutgeld“ für Mörder

22. Jan. 2014 – Präsident Aquino hat eine erhebliche Menge Geld gespendet und damit das Blutgeld der philippinischen Regierung erhöht, um dem philippinischen Mörder Joselito Zapanta, die Todesstrafe in Saudi-Arabien zu ersparen.

Dies hat gestern Vizepräsident Jejomar Binay berichtet, der für die Anliegen der OFWs zuständig ist. Er lehnte es jedoch ab, den vom Präsidenten gespendeten Betrag zu nennen oder über die Höhe des Anteils der Regierung zu sprechen, um die laufenden Verhandlungen mit der Familie des Opfers über das Blutgeld nicht zu gefährden.

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Berichten zufolge besteht die Familie des ermordeten Opfers auf der Bezahlung von umgerechnet 48 Millionen Pesos.

Joselito Zapanta wurde wegen der Ermordung des Sudanesen Imam Ibrahim zum Tode verurteilt. Ibrahims Familie forderte zunächst 60 Mio. Pesos für eine Begnadigung, die die Ausführung der Todesstrafe verhindern soll. Später wurde dann die Summe auf 48 Millionen Pesos reduziert.

Ursprünglich war das Blutgeld am 12. November 2012 fällig, wurde aber bis 12. März 2013 verlängert. Eine zweite Zahlungsfrist wurde bis zum 3. November 2013 gewährt.

Falls das Blutgeld an die Familie des Opfers nicht sofort bezahlt wird, befürchtet Binay, dass Zapanta in diesem Monat exekutiert wird.

(Anm.: eine Aktion, die man als ein Werben Aquinos um Zustimmung werten kann, da seine Umfragewerte stark rückläufig sind. Es gibt genügend unschuldige Opfer in den Philippinen, denen aber Spenden verweigert werden …)


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/65711-pnoy-gives-help-to-ofw-in-death-row