Neues Waffengesetz verbietet strengstens das Zurschaustellen von Waffen

19. Dez. 2013 – Sowohl Gesetzeshütern als auch zivilen Waffenbesitzern ist es nun strengstens verboten, ihre Schusswaffen in der Öffentlichkeit zur Schau zu stellen. Nach dem neuen Waffengesetz werden Verstöße mit einer Gefängnisstrafe und einer Geldbuße geahndet, erklärte gestern der Leiter der ‚Philippine National Police‘ (PNP), Alan Purisima.

Er unterzeichnete die Verordnung bezüglich der Art und Weise des Tragens von Feuerwaffen. Nach dem Gesetz müssen die Mitglieder der PNP, der Streitkräfte und anderer Strafverfolgungsbehörden nun folgendes beachten:

Während des Tragens einer vorgeschriebenen Uniform, soll die Schusswaffe in einem Holster sicher am Gürtel platziert sein. Ausnahme: Militärpiloten und Besatzung gepanzerter Fahrzeuge, die ihre Schusswaffen im Schulterholster tragen dürfen.

Wenn die vorgeschriebene Uniform kein Holster enthält oder eine Erlaubnis existiert, Schusswaffen in Verbindung mit Zivilkleidung zu tragen, müssen die Waffen verborgen werden, es sei denn sie wird gerade für legitime Zwecke verwendet. Das Zurschaustellen einer Schusswaffe, sowohl in Uniform als auch in Zivilkleidung, ist strengstens verboten.

Die Feuerwaffen müssen immer verdeckt werden, selbst in einem Fahrzeug müssen sie in ein Fach gelegt werden.

Die Schusswaffen sollen nicht an Andachtsstätten, in Kneipen und anderen Vergnügungsstätten sowie allen anderen kommerziellen oder öffentlichen Einrichtungen getragen werden.

Eine Person, deren Leben akut bedroht wird oder besonderer Gefahr ausgesetzt ist, kann eine Genehmigung zum Tragen einer Waffe beantragen. Der Antrag bedarf generell der Schriftform und muss ordnungsgemäß notariell beglaubigt sein. Dieser wird dann, zusammen mit der Begutachtung der Polizei über die Bedrohung, eingereicht.

Folgende Personen benötigen keine Beantragung zum Mitführen einer Waffe, da sie generell als bedroht gelten:
– akkreditierte Pressevertreter
– Kassierer und Bankangestellte
– Priester, Imame und anderes religiöses „Bodenpersonal“
– Ärzte und Krankenschwestern
– und andere mit einem erhöhten Risiko.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/metro/63886-public-display-of-guns-strictly-prohibited