Standort PH, aus Sicht der „Deutsch-Philippinischen Industrie- und Handelskammer“

1. Dez. 2013 – Weitere deutsche Unternehmen erwägen eine Firmengründung in den Philippinen, dank der fortgesetzten Verbesserung der Wirtschaftsfaktoren, sagte kürzlich die Deutsch-Philippinische Industrie- und Handelskammer (GPCCI).

Nadine Fund von der Kammer sagte, sie hätten zunehmend Anfragen deutscher Unternehmen erhalten, die eine Firmengründung in den Philippinen erwägen würden. Laut Fund helfe der jüngste „Doing Business Report“ der Weltbank den Philippinen dabei, das Interesse der ausländischen Investoren zu wecken.

Die Philippinen machten darin einen Sprung um 30 Plätze in der Rangliste von 189 Nationen, die größte Verbesserung des Landes seit 11 Jahren. „Berichte wie dieser, werden auf jeden Fall dazu führen, einen genaueren Blick auf die Philippinen zu werfen.“, sagte Fund in einer Erklärung. Die Philippinen würden auch weiterhin ein attraktiver Investitionsstandort für deutsche Unternehmen bleiben, wegen der hoch qualifizierten Mitarbeiter sowie des großen Marktes.

DKB-Partnerprogramm

Die GPCCI wird eine Partnerschaft mit der philippinischen Regierung eingehen, um die duale Berufsausbildung auf den Weg zu bringen. Das Trainingsprogramm erfolge nach deutschem Vorbild, da die deutsche Wirtschaft, der Krise in der Eurozone standgehalten habe. Das 3-Jahres-Programm der dualen Berufsausbildung soll in das „K to 12“ Schul-Programm integriert werden und ziele darauf ab, die Wirtschaft des Landes anzukurbeln.

Fund gab jedoch zu bedenken, den Kampf gegen Korruption zu stärken, um mehr Investitionen anzulocken und fügte hinzu, dass die positive Bewertung der Weltbank zu einem günstigen Zeitpunkt kam, mitten in der Untersuchung des Pork Betrugs. „Um das Vertrauen der Anleger wieder zurückzubringen, bedarf es aber viel mühsamer Anstrengungen bei der Ausmerzung der Korruption innerhalb der Regierung.“, sagte sie.

Sie fügte hinzu, dass ausländische Investoren durch fehlende Rechtssicherheit und der Verfassungsklausel, die ausländische Firmenbeteiligungen beschränkt, behindert würden. „So viel wie wir uns auch über das positive Ergebnis der Regierungsbemühungen der vergangenen Jahre freuen, enthält der Geschäftsalltag noch immer viele Hürden, die von der Regierung angegangen werden müssen, um das Land wirklich zum Top-Investitionsstandort zu machen.“, sagte Fund.


Quelle u.a.: http://www.abs-cbnnews.com/business/11/08/13/german-firms-eyeing-new-ventures-ph