Polizei erkennt keine Zusammenhänge der Journalistenmorde

13. Dez. 2013 – Nach drei separaten Morden und einem Mordversuch an Journalisten innerhalb von zwei Wochen, teilte die Polizei gestern mit, dass sie kein gemeinsames Muster bei den Morden erkennen kann. „In diesem frühen Stadium der Ermittlungen, gibt es keine Hinweise für eine besondere Verbindung zwischen den Fällen.“, sagte der Chef der ‚Philippine National Police‘ (PNP), Alan Purisima.

Kaum eine Woche nach dem Mord an dem Journalisten Michael Milo aus der Provinz Surigao del Sur vom 6. Dezember und Joas Dignos vom 29. November aus der Provinz Bukidnon, wurde am Mittwoch in Davao der Journalist Rogelio Butalid erschossen. Die Polizei stellte eine Task Force zusammen, unter Einbeziehung der regionalen Polizeidienststellen von Bukidnon, Surigao und Davao, die den Tod der Männer in diesen Provinzen untersuchen soll.

Purisima versicherte den nationalen Medienorganisationen, dass diese spezielle Untersuchungsgruppe, die sich aus Ermittlern, Gerichtsmedizinern, Juristen, Geheimdiensten und der örtlichen Polizei zusammensetzt, sich ganz diesen Fällen widmet.

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Der Sprecher der PNP Reuben Theodore Sindac berichtete über den Status eines Falles der Journalistenmorde. Im Mordfall Dignos habe die Polizei Mordanklage gegen einen identifizierten Verdächtigen und mehrere Unbekannte erhoben. Man habe ein computergestütztes Phantombild erstellt, das ein Zeuge identifizierte.

In dem Mord an Milo, schloss die Polizei zunächst ein arbeitsbedingtes Motiv aus, da er u.a. ein angespanntes Verhältnis zu seiner Ehefrau und den Schwiegereltern hatte. Sindac meinte weiter, dass die Radiostation für die Milo arbeitete, weniger für knallharte Kommentare bekannt sei, sondern mehr für den Verkauf alternativer Naturheilmittel stehe.

„Auch wurde berichtet, dass er in einen Kampf mit einer anderen Person im November letzten Jahres verwickelt war.“, sagte er in seiner Erklärung.

Im Falle des Mordes an Butalid, sagte Sindac, habe die Polizei bereits ein Phantombild des Schützen, aufgrund der Beschreibungen eines Zeugen erhalten.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/545219/police-see-no-pattern-in-media-killings