Der Jahresrückblick 2013 (Teil 1)

27. Dez. 2013 – Welche Themen waren für unsere Leser am interessantesten? Der diesjährige Jahresrückblick (3 Teile) zeigt, das Jahr 2013 war geprägt von Negativmeldungen wie Naturkatastrophen, aber auch Korruptionsskandalen, die nicht wir erfunden haben, sondern von Filipinos eingefädelt wurden.

Zwei Themen fehlen jedoch nach unserem Ermessen:

1. Die Sabah-Krise im Februar, als der selbsternannte Sultan von Sulu mit seiner „königlichen Armee“ die malaysische Provinz Sabah überfiel. Ein außenpolitisches Fiasko, da man im Land teilweise die Gebietsansprüche des „Sultans“ sogar unterstützte. Kein gutes Omen für die laufenden Friedensverhandlungen in Mindanao.

2. Die anhaltenden Streitigkeiten mit Hong Kong. Hintergrund ist die vermurkste Befreiungsaktion der philippinischen Polizei bei dem Geiseldrama von 2010, als acht Touristen aus Hong Kong getötet wurden. Hong Kong fordert u.a. eine angemessene Entschädigung sowie eine Entschuldigung des Präsidenten, die der jedoch kategorisch ablehnt.

Hier nun die Themen, die unsere Leser am meisten interessierten.

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JANUAR

Während in Deutschland und anderswo über die Hintergründe der bestialischen Vergewaltigung einer jungen Frau in Indien diskutiert wird (und zwar in allen Medien!), ereignet sich auf den Philippinen fast zeitgleich eine Tat, die nicht minder grausam ist. Vier junge Männer vergewaltigen 12 Tage lang ein 9-jähriges Mädchen und das mehrfach täglich. Eine Diskussion über die Hintergründe der schrecklichen Tat bleibt aus. Als Problembewältigung kann man dies, anbetracht der vielen Sexualstraftaten an Kindern in dem Land, nicht bezeichnen.
In Indien werden gesellschaftliche Tabus, die ihre Ursprünge in der Kolonialzeit haben, als Ursache ausgemacht. Doch wie sieht es in den Philippinen aus? Schade, dass selbst Ausländer solche Taten lieber totschweigen, in wessen Sinn das auch immer sein mag …
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So schnell kanns gehen. Ein Brite steckte 3 Wochen am NAIA fest, ohne Geld oder gültige Reisedokumente. Wie er da wieder rauskam, lesen Sie hier. Wir verraten nicht zuviel, wenn wir bereits darauf verweisen, dass es nicht die Behörden waren, die ihm halfen …
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Nein, es war nicht im Drogenrausch, weshalb ein entlassener Hilfsarbeiter Amok lief und u.a. seinen ehemaligen Chef wie in einem schlechten Horrorfilm abschlachtete. Vielleicht zieht der eine oder andere die richtigen Schlüsse daraus:
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FEBRUAR

Bevor ein Filipino das einfache Wort „Nein“ sagt, fallen wohl eher Weihnachten und Ostern aufeinander. Warum das so ist und warum das Verstehen dieser Verhaltensweise, einem Außenstehenden das Leben erleichtern kann, erklärt dieser Bericht:
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Auch in den Philippinen lässt sich als Angestellter relativ gutes Geld verdienen. Dafür bedarf es aber einer guten Ausbildung und der richtigen Wahl der Branche. Allerdings werden Ausländer kaum eine Arbeitserlaubnis für diese Jobs erhalten …
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MÄRZ

Was sich im März noch wie eine PR-Meldung von beteiligten Politikern liest, soll im Laufe des Jahres umgesetzt werden – philippinische Krankenschwestern für Deutschland. Die zweite Meldung nennt das konkrete Anforderungsprofil:
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APRIL

Recht haben und Recht bekommen sind oft nicht das selbe. 5 Jahre nach dem Schiffsuntergang der ‚MV Princess of the Stars‘ mit nahezu 800 Toten verweigert das Berufungsgericht den Opferfamilien eine Entschädigung. Ein Schlag ins Gesicht von Justitia und den Opfern. Das Leben steht in den Philippinen oft nicht gerade hoch im Kurs.
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Nicht alle Ausländer, die in den Philippinen ermordet wurden, traf der Tod aus „heiterem Himmel“. Einem Australier, der in Olangapo regelrecht hingerichtet wurde, wird ein „kompliziertes Privatleben“ nachgesagt:
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