Der Jahresrückblick 2013 (Teil 2)

28. Dez. 2013 – Hier der zweite Teil des Jahresrückblicks 2013.

MAI

Am Vulkan Mayon ereignete sich eine Explosion, bei der 5 Menschen, darunter auch deutsche „Abenteurer“, ums Leben kamen. Dies wird so auch in den deutschen Medien verbreitet. Aber, dass die Bergsteiger illegal den Mayon erstiegen haben, ignoriert die Presse:
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Die philippinische Küstenwache erschießt einen taiwanischen Fischer, als sei alles nur ein Computerspiel. Man filmt sich sogar dabei und scherzt. Dennoch leugnet die philippinische Seite lange den Mord, bis die Beweise erdrückend werden und Taiwan Sanktionen verhängt. Erst dann gibt man kleinlaut und vor allem für das Volk kaum wahrnehmbar zu, dass die schießwütige Küstenwache den Mord begangen hat und entschuldigt sich. Peinlich für die Philippinen in dem internationalen Konflikt: es ist wenig überzeugend, China im Spratly-Streit Aggression vorzuwerfen, wenn man sich selbst so benimmt.
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Im Mai fanden Zwischenwahlen statt, bei denen sich die Namen einiger Kandidaten wie ein Auszug aus dem Verbrecheralbum lesen. Wen wundert es dabei, dass die Politik von der Korruption untrennbar erscheint. Hier die Top 10 der „VIP“:
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Die Auszeichnungen für Boracay waren schon immer sehr kontrovers. Viele bemängeln die Insel sei zu laut, zu teuer, biete zu wenig … und andere behaupten genau das Gegenteil. Eine Journalistin berichtet aus ihrer Sicht und zeigt: Eine Frage des persönlichen Standpunkts.
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JUNI

Der muslimische Rebellenaufstand, Terrorismus und Kriminalität, machen die Philippinen zu einem der unfriedlichsten Länder. Das belegt eine Studie. Aber auch ein Rebellenaufstand, der die Stadt Zamboanga im September mit fast einer Million Einwohnern zerstören wird und Hunderte Tote fordert. Die Politiker winden sich mit Ausreden:
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Touristen aufgepasst: Keine Tricks und keine Lauferei mehr! Das verspricht das 6-monatige Touristenvisum „LSVVE“. Wenn das mal keine gute Nachricht ist.
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Und noch eine positive Meldung. Cebu wird als eine der besten Rentner-Paradiese in einer Studie genannt. „Viel für kleines Geld“, warmes Klima, englische Sprache, geringere Lebenshaltungskosten und die Nähe zum internationalen Flughafen, machen die Insel attraktiv:
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Dass Fernsehen verblödet, ist bekannt. Und dass philippinische „Telenovelas“ dazu einen großen Beitrag leisten, auch. Jetzt haben aber doch einige Schüler und Lehrer Probleme bekommen, die Realität von der Phantasie zu unterscheiden. Eine wahre Geistergeschichte:
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JULI

Ein Holländer nimmt an der Demonstration gegen das ungerechte politische System teil und schreit dabei einen Polizisten an, dass der in Tränen ausbricht. Viele seiner kritisierten Punkte sind auch Teil der Argumentation von Oppositionellen und vieler gesellschaftlicher Gruppen. Doch das interessiert keinen mehr. Geschlossen fordert das Volk die Deportation des ausländischen „Einmischers“, unabhängig jeglichen Standpunkts:
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Das BI warnt vor einer ganz üblen Masche: BI-Mitarbeiter oder welche, die sich als solche ausgeben, erpressten dabei Ausländer. Also Vorsicht!
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Der „Pork Barrel Betrug“ ist der größte Korruptionsskandal der jüngsten Geschichte und doch überrascht er eigentlich niemanden wirklich. Dennoch wird eine Betroffenheit inszeniert, öffentlich demonstriert und Ultimaten gesetzt. Heraus kommt bis zum Jahresende, auch dank der Katastrophen die das Land ereilen, recht wenig. Außer ein paar gegenseitigen Beschuldigungen und Anklagen, die wahrscheinlich größtenteils im Sand verlaufen, bleibt alles konstant. Korruptionsbekämpfung auf philippinisch:
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AUGUST

Nach dem Untergang eines Passagierschiffs, sowie der vielen Pannen und Schlampereien in der Schifffahrt, verhängte Großbritannien eine Reisewarnung für seine Bürger. Wir berichteten darüber, wie über jede andere Reisewarnung auch, die wir wahrnehmen. Was der Einzelne damit macht, bleibt seine Sache. Da wollen wir keinen bevormunden, im Gegensatz zu anderen „Interessenvertretern“:
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Die Verteilung des Vermögens im Land erstreckt sich auf ein paar wenige „Super-Reiche“. Das belegt die Forbesliste der Dollar-Milliardäre, die belegt: am Volk geht der Wohlstand spurlos vorbei.
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Bereits Monate bevor Pacqiaos Probleme mit den Finanzbehörden der Philippinen und der USA offenkundig wurden, veröffentlichten wir Insiderberichte von seiner katastrophalen finanziellen Situation. Pacquiao finanzierte den Wahlkampf (andere Stimmen sagen schlicht: er „kaufte“ die Positionen) für sich und alle seine Verwandten. Und dieses Postengeschachere verschlang Unsummen an Geld. Desweiteren habe Pacquiao auch seit Jahren weit über seine Verhältnisse gelebt. Da er nicht „Nein“ sagen kann, ist er zudem ein begehrtes Ziel der „Almosen“-Sammler. Prognose für das nächste Jahr: Nicht gut!
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