Roxas verspricht den Verkauf von Hilfsgütern zu bekämpfen

11. Dez. 2013 – Führende Regierungsmitglieder versprachen gestern, gegen örtliche Beamte und andere vorzugehen, die sich an dem Diebstahl und dem Verkauf der durch private und internationale Organisationen gespendeter Hilfsgüter, beteiligten.

„Das verstößt gegen das Gesetz und wer dahinter steckt, muss damit rechnen, dass wir gegen ihn ermitteln, ihn anklagen und verurteilen werden.“, sagte Innenminister Mar Roxas während er ankündete, die Verteilung der Hilfsgüter in verschiedenen Teilen der Visayas-Regionen fortzusetzen.

Das Sozialministerium hat ebenfalls angekündigt, die Berichte zu untersuchen, wonach Lebensmittelpakete, die von ausländischen Organisationen gespendet wurden, von Beamten gestohlen und in Geschäften verkauft würden.

So gab es Medienberichte, wonach fertige ‚US Army‘ Mahlzeiten in Geschäften in Metro Manila, die sich auf den Verkauf von importierten Waren spezialisierten, für 220 Pesos pro Essen verkauft würden. Diese Mahlzeiten waren zuvor Bestandteil der Hilfspakete, die von der ‚US-Agency for International Development‘ (USAID) für die Yolanda Opfer geschickt wurden.

Weiterhin wurden auch einige unseriöse Beamten dabei erwischt, Hilfsgüter zu horten und diese versteckt in Leichensäcken wegzuschleppen.


Quellen u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/63411-roxas-vows-crackdown-on-sale-of-relief-goods