Statt 5 Mio geplanter Touristen, kamen nur 3,7 Mio im Jahr 2013

30. Dez. 2013 – Das ‚Bureau of Immigration‘ (BI) meldete, dass 3,7 Millionen Ausländer in diesem Jahr die Philippinen besuchten, was zwar einer Steigerung von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstelle, jedoch die Planung von 5 Mio. Touristen krass verfehlt (vgl. Bericht HIER: http://www.philippinen.cc/2013/10/touristen-ziel-erreichbar/).

Die meisten ausländischen Besucher kamen aus Südkorea (1.015.802 Ankünfte bis 5. Dez.). Die Amerikaner lagen auf dem zweiten Platz mit 649.664 Besuchern, gefolgt von Japan mit 371.122 und China mit 313.395.

Dabei sanken vor allem die Ankünfte aus China, die in den letzten beiden Jahren noch die Spitzenposition einnahmen. Die größte Überraschung waren die Taiwanesen mit 196.383 Besuchern, die Australien überholten (167.262 Besucher).

Die Top-Destinationen der ausländischen Touristen seien hierbei Cebu und andere Provinzen der Visayas, vor allem Boracay in der Provinz Aklan.

Das BI wies darauf hin, dass die Touristen aus Hong Kong leider geschrumpft seien nach dem Massaker an 8 Touristen aus Hong Kong im Luneta Park im Jahr 2011.

Als negativen Faktor für die geringe Besucheranzahl, sah man auch die Belagerung von Zamboanga City durch Rebellen der ‚Moro National Liberation Front‘, die rund 200 Opfer unter Rebellen, Soldaten und Zivilisten im September forderte.

Gespannt darf man auf die Erklärung der Zielverfehlung durch den Tourismusminister Jimenez sein, der vor über 2 Jahren bei seinem Amtsantritt vollmundig posaunte, dass die touristische Vermarktung so „einfach wie Fastfood zu verkaufen“ sei.
(Vgl. Bericht HIER: http://www.philippinen.cc/2011/09/dto-chef-philippinen-so-einfach-zu-verkaufen-wie-fastfood/)


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/12/29/ph-records-3-7-m-tourists-in-2013-/