55% der Filipinos können sich ausreichende Medikamente nicht leisten

6. Dez. 2013 – Mehr als die Hälfte der Filipinos gaben bei einer Umfrage an, dass sie Schwierigkeiten beim Kauf von Medikamenten und der Zahlung von weiterem Grundbedarf hätten, sagt die IBON Foundation, ein unabhängiges Entwicklungsinstitut.

Demnach sagten 55,4 % der 1500 Befragten zwischen dem 12. und 19. Oktober, dass sie Schwierigkeiten beim Bezahlen von Medikamenten und medizinischer Behandlung in den letzten drei Monaten hatten. Lediglich 32,4 % gaben an, dass sie dieses Problem nicht hätten.

Die gleiche Umfrage ergab auch, dass 58,5 % der Befragten bereits Schwierigkeiten beim Kauf von Lebensmitteln hatten, 41,4 % bei der Bezahlung der Ausbildung der Kinder, 42,9 % bei der Bezahlung der Beförderungskosten und 64 Prozent bei der Bezahlung für Wasser und Strom.

Danach gefragt, wie sie ihre eigene wirtschaftliche Situation einschätzten, bezeichneten sich 65 % als arme Familie. Im Vergleich zum Vorjahr, sagten 49,5 % ihre Lebenshaltungskosten seien unverändert. Allerdings gaben 31,3 % an, dass sich ihre Situation verschlechtert habe.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/541145/55-of-filipinos-cant-buy-medicines-survey