7,5 Millionen Filipinos existieren bei den Behörden überhaupt nicht

31. Dez. 2013 – Mindestens 7,5 Millionen Filipinos, einschließlich Kinder, sind anfällig für Menschenhandel und haben auch Schwierigkeiten, sich in der Schule anzumelden, einen Beruf zu erlernen, zu reisen oder bei Wahlen zu kandidieren – und das alles nur, da ihre Geburt nicht registriert wurde.

Die Geburtsregistrierung generiert eine offizielle Identität des Kindes und schützt es vor Ausbeutung, meint Senatorin Grace Poe, die das Ausmaß der nicht registrierten Geburten unter den „geschätzten“ 98 Millionen Filipinos untersuchen lassen will.

Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef​​) berichtete, dass 10 Prozent der 5-jährigen Filipinos bei der Geburt nicht registriert wurden. Nach dem Unicef-Bericht fehlten vielen Familien in ländlichen Gebieten die Information darüber, wie sie ihre Kinder offiziell registrieren lassen und welche Bedeutung die Geburtsregistrierung habe. Die meisten von ihnen werden von den Kosten und dem Aufwand abgeschreckt.

„Nicht registrierte Geburten sind ein Symptom für die Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten in der Gesellschaft, wobei arme Kinder aus bestimmter ethnischer Herkunft zu den am meisten gefährdeten zählen.“, sagte Poe.

Poe forderte das NSO (National Statistics Office), die Kommunen, die Krankenhäuser und Geburtseinrichtungen auf, die ‚Late Birth Registration‘ schnell und kostenlos durchzuführen.


Quelle u.a.: http://newsinfo.inquirer.net/555049/poe-seeks-probe-of-unregistered-births