Armut seit 2006 nahezu unverändert, trotz Wirtschaftswachstum

9. Dez. 2013 – Die Verbreitung von Armut unter philippinischen Familien ist nur leicht gefallen im Vergleich des Jahres 2012 mit dem Jahr 2006, entgegen des hohen Wirtschaftswachstums der Philippinen.

In einer Pressekonferenz berichtete Jose Ramon Albert vom ‚National Statistical Coordination Board‘ (NSCB) einen Anteil der armen Familien im Land von 19,7% im Jahr 2012. Im Vergleich zu den Jahren 2009 und 2006 wo dieser Wert bei 20,5% bzw. 21% lag.

Albert meinte der Rückgang der Armutsquote sei „statistisch unbedeutend“. In Bezug auf die absoluten Zahlen stieg die Anzahl der armen philippinischen Familien sogar auf 4,2 Millionen im Jahr 2012 von 3,8 Millionen im Jahr 2006, aufgrund der wachsenden Bevölkerung des Landes.

Die Regierung sieht eine Familie als arm an, wenn ihre monatlichen Einnahmen unterhalb der Armutsgrenze liegen.

Laut dem Bericht des NSCB, liegt die Armutsgrenze im Jahr 2012 bei 5.513 Pesos pro Monat. Diesen Betrag benötigt eine Familie für Grundnahrungsmittel.

Wenn außer den Nahrungsmitteln auch Kleidungs-, Unterkunfts-, Transport-, Gesundheits- und Bildungsausgaben berücksichtigt werden, dann liegt die Armutsgrenze einer Familie bei 7.890 Pesos.


Quelle u.a.: http://www.rappler.com/business/45565-ph-poverty-incidence-2012