Indischer Sänger verhaftet, wegen fehlender „Arbeitserlaubnis“ für Benefizkonzert

7. Dez. 2013 – Ein beliebter indischer Sänger wurde, da er ohne Arbeitserlaubnis ein Benefizkonzert für die Yolanda-Opfer gab, von der Einwanderungsbehörde (Bureau of Immigration) am Freitag verhaftet.

Tejinder Sing Maan, bekannt unter seinem Künstlernamen „Babbu Maan“ und seine Gruppe, hielten am Mittwoch im Cuneta Astrodome in Pasay City ein Konzert, laut dem Leiter der Immigrationsbehörde, Siegfred Mison.

„Singh und seine Begleiter schienen mit ihrem Konzert am 4. Dezember Umsatz zu generieren, ohne sich zuvor eine ‚Arbeitserlaubnis‘ (Special Working Permit) von den philippinischen Behörden beschafft zu haben.“, berichtete Mison. Laut seinen Angaben, lag der Preis für ein Eintritts-Ticket für das Konzert bei 2.500 bis 3.500 Pesos.

Ein Einwanderungsbeamter hatte Singh und seine Gruppe, als sie am Dienstag ins Land kamen, darüber informiert, dass sie vor ihrem Auftritt, die Anforderungen an ausländische Künstler im Land benötigten. Aber Singhs Gruppe schien diese Aufforderung zu ignorieren.

Die Einwanderungsbehörde habe angeblich ihre Anforderungen an Ausländer, die ins Land kommen, um den Opfern des Taifuns Yolanda zu helfen, „gelockert“. Aber die Sprecherin der Immigration, Maria Angelica Pedro, bestand auf der Aussage, dass die Tickets keinen Aufdruck eines „Benefizkonzerts“ trugen.

Singh und seine Gruppe werden nun im Immigration-Abschiebegefängnis in Bicutan festgehalten, bis das Abschiebe-Kommando erteilt wird.


Quelle u.a.: http://entertainment.inquirer.net/124021/famous-indian-singer-arrested-in-ph