Aquino beschwert sich bei den Medien, dass Regierung zuwenig gelobt wird

4. Dez. 2013 – Seit 3 ​​Jahren sei er jetzt Präsident und noch immer verstehe er nicht, warum die Medien ihn kritisierten. Also bete er jetzt für sie – wenigstens für die Kolumnisten, die nichts nettes über ihn berichteten. Das sagte Präsident Aquino vor Journalisten.

Präsident Aquino griff mal wieder die negative Berichterstattung der philippinischen Medien an, die die „beispielhaften“ Leistungen der Regierungsmitglieder, besonders bei der Taifun-Katastrophe, vor Erreichung der Öffentlichkeit verhindert habe. Es scheine, dass die Medien sich langweilten, da sie den Kontroversen nicht aus dem Weg gingen oder sogar welche erfinden würden, meinte Aquino. Er beschwerte sich, dass die Medienvertreter von morgens bis abends nur Kritik übten.

Aber den Höhepunkt der negativen Berichterstattung sei dann gewesen, als man der Öffentlichkeit die beispielhaften Leistungen der Behörden vorenthielt, insbesondere seiner Minister während der Taifun-Katastrophe.

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Inmitten heftiger internationaler Kritik über das Zeitlupentempo der Reaktion der Regierung zu den Hilfsmaßnahmen, verteidigte Aquino seine Minister als „Frontkämpfer“, die er für deren vorbildliche Leistung lobte. Insbesondere hob er Innenminister Mar Roxas, Verteidigungsminister Voltaire Gazmin und Sozialministerin Dinky Soliman sowie die Soldaten, Polizisten und Meteorologen hervor.

Aquino meinte, dass er sich weniger um seine Umfragewerte kümmere, solange er das „Richtige“ tue. Immerhin sank seine Beliebtheit von 64% im Juni auf nur noch 49% im dritten Quartal. Allerdings beschwert sich der Präsident seit Jahren über die zu geringe „Hofberichterstattung“ der Medien bzw., dass die nationale Presse ihn kritisiere. Doch diesmal legte er sich auch mit internationalen Medien an.

Bestes Beispiel hierfür ist der CNN-Journalist Anderson Cooper, der die philippinische Regierung für deren Schneckentempo heftig kritisierte. Daraufhin hat die Nachrichtensprecherin Korina Sanchez (und Ehefrau des von Aquino zuvor gelobten Innenministers Roxas) negativ auf Coopers Berichterstattung reagiert und ihm vorgeworfen, dass er nicht wisse was er behaupte.


Quellen u.a.: http://gulftoday.ae/portal/0ff10691-97d2-491e-860c-42ebf926b65a.aspx
und http://www.rappler.com/nation/45139-aquino-prays-for-columnists,-says-media-still-a-headache