Ende eines „Traums“: Mittelloser Amerikaner (53) tot aufgefunden

1. Dez. 2013 – Ein 53-jähriger Amerikaner aus Kalifornien, wurde in seinem Zimmer im Barangay Kamputhaw in Cebu City am späten Donnerstagabend tot aufgefunden.

Erste Untersuchungen der Leiche des Amerikaners ergaben keine äußeren Verletzungen, sodass Fremdverschulden ausgeschlossen werden kann. Laut Polizei, war das Zimmer des Opfers aufgeräumt, was diese Annahme unterstützt.

Dennoch wird die Leiche einer Autopsie unterzogen, um die tatsächliche Todesursache zu bestimmen. Ein Nachbar der einen Verwesungsgeruch registrierte, rief daraufhin die Polizei um Hilfe. Der tote Amerikaner wurde nackt auf dem Rücken liegend, auf seinem Bett gefunden.

Die Polizei fand im Zimmer des Opfers u.a. einen handgeschriebenen Brief des Amerikaners vom 12. August 2013 an den Kommissar der Einwanderungsbehörde. Der Brief deutet auf seine „schwierigen finanziellen Verhältnisse“ hin. „Ich bin buchstäblich mittellos und kann derzeit nur dank Hilfe von Fremden überleben.“ steht darin.

Ein weiterer Brief wurde ebenso gefunden, vermutlich die Antwort auf das zuvor zitierte Schreiben, in dem steht, er möge auf die philippinischem Behörden warten, was jedoch einige Wochen dauern könne.

In einem weiteren Schreiben von der Konsularabteilung der US-Botschaft steht: „Hinsichtlich Ihres Antrags auf Aufschub der ausstehenden Gebühren, kann die Buchung Ihres Flugs – zurück in die USA – nicht ohne die Verzichtserklärung der Behörde erfolgen.“

Die Polizei fand in dem Raum auch den Reisepass des Amerikaners, eine Quittung über gekaufte Medikamente, Krankenhausrechnungen sowie Papiere mit Kontaktadressen und 34 Pesos. Er soll seit November letzten Jahres sich in den Philippinen aufgehalten haben.

Ende des Traums von „ist ja alles so billig und wird schon irgendwie klappen …“


Quelle u.a.: http://www.philstar.com/cebu-news/2013/11/30/1262651/american-found-dead-apartment