Zahlen über Tote und Vermisste des Taifuns werden kaum glaubwürdiger

18. Nov. 2013 – Nachdem die Vereinten Nationen (UN) vor wenigen Tagen die Zahl der Todesopfer mit 4.460 nannte, stieg nun die offizielle Zahl der Toten des Super-Taifuns Yolanda auf „sensationelle“ 3.974 von zuvor der Hälfte an.

Die Katastrophenschutz-Behörde, die nun als einzige offizielle Zahlen zum Taifun verkünden darf, nannte gestern auch die Zahl der Verletzten mit 12.544 und gab die Anzahl der Vermissten mit 1.186 an.

Das NDRRMC (National Disaster Risk Reduction and Management Council) verdoppelte auch die Anzahl der vom Taifun Vertriebenen auf mehr als 3,9 Millionen Menschen, einer Zahl die einen Tag zuvor, ebenfalls noch bei der Hälfte lag.

Die Zahl der beschädigten Häuser stieg ebenso auf 543.127, wovon rund die Hälfte von ihnen komplett zerstört wurden. Die Kosten der Schäden stieg ebenfalls auf 236 Mio. $, laut einer momentanen Schätzung.

Die Regierung bereite derzeit einen Wiederaufbauplan vor, dessen Finanzierung durch eine Erhöhung der Ausgaben für Infrastrukturprojekte von 3 Prozent auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts im Jahr 2014 angehoben werden soll.

Innenminister Manuel Roxas erklärte, dass die Bergungs-Teams am Samstag 780 weitere Leichen in Tacloban City geborgen hätten. Aber der Katastrophenschutz wusste nicht, ob diese von Roxas genannten Zahlen, bereits in ihrem Bericht enthalten waren.

Die Task Force zur Leichenbeseitigung in der Stadt, hat bisher angeblich 1.199 Leichen geborgen, von denen 1.095 noch nicht identifiziert wurden.


Quelle u.a.: http://manilastandardtoday.com/2013/11/18/death-toll-mounting-losses-hit-p10-3-b/