Regierung warnt Taifunopfer vor Betrügern

23. Nov. 2013 – Jetzt schaltet sich sogar die Regierung ein und versprach, die Betrüger, die das traurige Schicksal der Taifunopfer ausnutzten, strafrechtlich zu verfolgen.

Justizministerin Leila de Lima erklärte, ihr Ministerium werde gegen diejenigen die sich bei den „großen Plünderungen, Schwarzmarkt-Aktivitäten sowie anderer Straftaten engagierten und die Katastrophe zum eigenen finanziellen Gewinn ausnutzten, vorgehen.“

De Lima sagte, die Ermittler des NBI (National Bureau of Investigation) wurden mit der Durchführung der Aufgabe angewiesen. Den Verantwortlichen der Betrugsmaschen oder Betrügereien, solle mit der Härte des Gesetzes begegnet werden.

Allerdings meinte De Lima, dass die Plünderungsfälle von Fall zu Fall behandelt würden. „Es hängt davon ab, ob es einen gerechtfertigten Umstand für eine solche Straftat gibt, da diejenigen aus der Not heraus handelten oder ob das Stehlen und die Plünderungen mutwillig erfolgten.“, betonte sie.

De Lima erteilte die Anweisung, nachdem der Katastrophenschutz (National Disaster Risk Reduction and Management Council) zu Beginn dieser Woche die Bevölkerung warnte, dass Betrüger die laufenden Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Taifuns, zu ihren Zwecken unterliefen.

Demnach offenbarte das NDRRMC, dass einige Betrüger sich sogar als Vertreter der Behörde ausgaben und Spenden einsammelten.


Quelle u.a.: http://www.journal.com.ph/index.php/news/national/62339-scammers-beware